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Ganglion behandeln in Wien: Überbein an Hand oder Fuß

Ein Gan­gli­on – umgangs­sprach­lich Über­bein genannt – ist eine mit Flüs­sig­keit gefüll­te Aus­stül­pung, die meist von einem Gelenk oder einer Seh­nen­schei­de aus­geht. Beson­ders häu­fig zeigt sie sich als tast­ba­re Vor­wöl­bung am Hand­ge­lenk oder an der Hand. Ein Gan­gli­on kann klein blei­ben und kei­ne Beschwer­den ver­ur­sa­chen, es kann aber auch drü­cken, schmer­zen oder die Bewe­gung stören.

Nicht jeder Kno­ten braucht eine Ope­ra­ti­on. Zuerst klärt OA Dr. Frank Mar­schall, ob tat­säch­lich ein Gan­gli­on vor­liegt, woher es kommt und wie stark es den All­tag beein­träch­tigt. In sei­ner Ordi­na­ti­on in Wien beur­teilt er Befund, Beschwer­den und Behand­lungs­ziel gemein­sam mit dem Pati­en­ten. Erst danach ent­schei­det er, ob Beob­ach­ten, eine ent­las­ten­de Maß­nah­me oder eine ope­ra­ti­ve Ent­fer­nung sinn­voll ist.

War­um mit einem Gan­gli­on zu OA Dr. Frank Marschall?

  • 20 Jah­re ärzt­li­che und chir­ur­gi­sche Erfahrung
  • Per­sön­li­che Unter­su­chung und kla­re Ent­schei­dung zwi­schen Beob­ach­ten und Behandeln
  • Bei einer Ope­ra­ti­on sorg­fäl­ti­ge Dar­stel­lung und Ent­fer­nung des Gan­gli­ons ein­schließ­lich sei­ner Ver­bin­dung zum Gelenk oder zur Sehnenscheide
  • Prä­zi­ses Vor­ge­hen unter Lupenvergrößerung
  • Indi­vi­du­el­le Nach­sor­ge statt pau­scha­ler Anga­ben zu Arbeit, Sport oder Belastung

Was ist ein Gan­gli­on bezie­hungs­wei­se Überbein?

Ein Gan­gli­on ist eine gut­ar­ti­ge Zys­te mit Gelenk- oder Seh­nen­schei­den­flüs­sig­keit. Über einen klei­nen Stiel kann es mit dem Gelenk oder einer Seh­nen­schei­de zusam­men­hän­gen. Die Grö­ße kann sich ver­än­dern: Man­che Gan­gli­en tre­ten bei Belas­tung deut­li­cher her­vor, ande­re bil­den sich zeit­wei­se zurück. Der Name „Über­bein“ ist zwar gebräuch­lich, es han­delt sich jedoch nicht um einen zusätz­li­chen Knochen.

Die meis­ten Gan­gli­en sind gut­ar­tig. Trotz­dem soll­te ein Arzt eine neue, rasch wach­sen­de, sehr har­te oder unge­wöhn­lich gele­ge­ne Schwel­lung unter­su­chen und nicht allein anhand eines Fotos oder einer Inter­net­be­schrei­bung ein­ord­nen. Auch ande­re Ver­än­de­run­gen kön­nen sich ähn­lich anfüh­len. Bei einem unkla­ren Befund schließt der Arzt sol­che Ursa­chen gezielt aus.

Wo tritt ein Gan­gli­on häu­fig auf?

Am häu­figs­ten fin­det sich ein Gan­gli­on am Hand­ge­lenk, etwa am Hand­rü­cken oder an der Han­din­nen­sei­te. Es kann außer­dem an Fin­gern, Dau­men, Fuß, Zehen oder Knö­chel auf­tre­ten. Wel­che Behand­lung infra­ge kommt, hängt nicht nur von der Grö­ße ab, son­dern vor allem von der genau­en Lage, der Nähe zu Ner­ven und Gefä­ßen sowie den Beschwerden.

Wel­che Beschwer­den kann ein Gan­gli­on verursachen?

Typisch ist eine run­de oder ova­le Vor­wöl­bung, die je nach Lage weich-elas­tisch oder über­ra­schend fest wir­ken kann. Man­che Gan­gli­en ver­ur­sa­chen kei­ner­lei Beschwer­den. Ande­re füh­ren zu Druck­schmerz, Schmer­zen bei Belas­tung, ein­ge­schränk­ter Beweg­lich­keit oder einem Span­nungs­ge­fühl. Liegt die Zys­te nahe an einem Nerv, kön­nen auch Krib­beln, Taub­heits­ge­fühl oder Kraft­ver­lust auftreten.

Eine ärzt­li­che Abklä­rung ist beson­ders sinn­voll, wenn der Kno­ten rasch wächst, hart und kaum ver­schieb­lich ist, star­ke Schmer­zen ver­ur­sacht oder sich Rötung und Über­wär­mung ent­wi­ckeln. Bei Gefühls­stö­run­gen oder zuneh­men­den Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen soll­te ein Arzt den Befund zeit­nah unter­su­chen. Sehr star­ke Schmer­zen, deut­li­che Rötung oder Über­wär­mung erfor­dern eine rasche medi­zi­ni­sche Beurteilung.

Wie dia­gnos­ti­ziert der Arzt ein Ganglion?

Zu Beginn unter­sucht OA Dr. Frank Mar­schall Lage, Grö­ße, Beweg­lich­keit und Druck­emp­find­lich­keit. Außer­dem prüft er, ob Beschwer­den bei bestimm­ten Bewe­gun­gen auf­tre­ten und ob Ner­ven, Gefä­ße oder Seh­nen betrof­fen sein könn­ten. Häu­fig lässt sich ein typi­sches Gan­gli­on bereits kli­nisch gut einordnen.

Ein Ultra­schall kann zei­gen, ob die Ver­än­de­rung Flüs­sig­keit ent­hält und wie sie zu den umlie­gen­den Struk­tu­ren liegt. Bei einem tie­fen, unge­wöhn­li­chen oder nicht ein­deu­tig zuzu­ord­nen­den Befund kann eine wei­ter­füh­ren­de Bild­ge­bung, etwa eine Magnet­re­so­nanz­to­mo­gra­fie, sinn­voll sein. Wel­che Unter­su­chung nötig ist, rich­tet sich nach dem kon­kre­ten Befund.

Beob­ach­ten, punk­tie­ren oder operieren?

Die Behand­lung rich­tet sich nach Beschwer­den, Lage und Ver­lauf. Eine Ope­ra­ti­on ist nicht auto­ma­tisch der ers­te Schritt. Die fol­gen­de Über­sicht dient als Ori­en­tie­rung und ersetzt nicht die per­sön­li­che Untersuchung.

Situa­ti­onMög­li­cher WegWas dabei geschiehtWich­tig zu wis­sen
Kei­ne oder gerin­ge Beschwer­denBeob­ach­ten und entlastenBelas­tung anpas­sen, Ver­lauf kon­trol­lie­ren und bei Bedarf vor­über­ge­hend stabilisieren.Ein Gan­gli­on kann schrump­fen oder ver­schwin­den, aber auch wie­der auftreten.
Aus­nah­me bei zu hohem Ope­ra­ti­ons­ri­si­koPunk­ti­onDer Arzt zieht Flüs­sig­keit mit einer Nadel ab. OA Dr. Frank Mar­schall setzt die­ses Ver­fah­ren nur in Aus­nah­me­fäl­len ein, wenn das Ope­ra­ti­ons­ri­si­ko zu hoch ist.Die Ver­bin­dung zum Gelenk bleibt bestehen; des­halb liegt die Rück­fall­ra­te bei etwa 50 bis 60 Prozent.
Anhal­ten­de Schmer­zen oder Funk­ti­ons­stö­rungOpe­ra­ti­ve EntfernungDer Chir­urg stellt das Gan­gli­on samt Ver­bin­dung zum Gelenk oder zur Seh­nen­schei­de dar und ent­fernt beides.Auch nach sorg­fäl­ti­ger Ope­ra­ti­on kann ein Gan­gli­on erneut auftreten.

Kann man ein Gan­gli­on selbst behandeln?

Ste­chen, zer­drü­cken oder „zer­schla­gen“ Sie ein Gan­gli­on nicht selbst. Dabei kön­nen Sie Haut, Ner­ven, Gefä­ße oder Seh­nen ver­let­zen; außer­dem besteht ein Infek­ti­ons­ri­si­ko. Haus­mit­tel, Sal­ben, Küh­len oder Wär­men kön­nen ein Druck­ge­fühl manch­mal vor­über­ge­hend beein­flus­sen, besei­ti­gen die Ver­bin­dung zum Gelenk oder zur Seh­nen­schei­de jedoch nicht.

Bei siche­rer Dia­gno­se und gerin­gen Beschwer­den kann Beob­ach­ten sinn­voll sein. Eine Ban­da­ge oder vor­über­ge­hen­de Ent­las­tung kann im Ein­zel­fall Beschwer­den redu­zie­ren. OA Dr. Frank Mar­schall stimmt Dau­er und Umfang auf Lage und Belas­tung ab. Bei einem unkla­ren Kno­ten steht zunächst die Dia­gno­se im Vordergrund.

Wann ist eine Gan­gli­on-Ope­ra­ti­on sinnvoll?

OA Dr. Frank Mar­schall erwägt eine Ope­ra­ti­on, wenn Schmer­zen oder Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen anhal­ten, das Gan­gli­on einen Nerv bedrängt, der Befund wie­der­holt zurück­kehrt oder ande­re Unter­su­chun­gen kei­ne siche­re Dia­gno­se erlau­ben. Auch eine deut­lich stö­ren­de Vor­wöl­bung kann Anlass für ein Gespräch sein. Dabei wägt er den Wunsch nach Ent­fer­nung gegen Nar­ben­bil­dung, Nach­be­hand­lung und ein mög­li­ches Wie­der­auf­tre­ten ab.

Bei anhal­ten­den Beschwer­den trotz geeig­ne­ter kon­ser­va­ti­ver Maß­nah­men prüft OA Dr. Frank Mar­schall, ob eine Ope­ra­ti­on hilft. Befund, Belas­tung und mög­li­che Ner­ven- oder Funk­ti­ons­stö­run­gen bestim­men, wie lan­ge Beob­ach­ten sinn­voll bleibt.

Wie läuft die Gan­gli­on-Ope­ra­ti­on ab?

1. Pla­nung und Betäubung

Vor dem Ein­griff prüft OA Dr. Frank Mar­schall Lage, Beschwer­den und vor­han­de­ne Bild­ge­bung noch­mals. OA Dr. Frank Mar­schall ope­riert in der Regel unter ört­li­cher Betäu­bung. Loka­li­sa­ti­on und Umfang des Ein­griffs bestim­men die kon­kre­te Planung.

2. Sorg­fäl­ti­ge Darstellung

Über einen mög­lichst pas­send gele­ge­nen Haut­schnitt legt OA Dr. Frank Mar­schall das Gan­gli­on vor­sich­tig frei. Die Arbeit unter Lupen­ver­grö­ße­rung unter­stützt das genaue Erken­nen benach­bar­ter Seh­nen, Ner­ven und Gefäße.

3. Ent­fer­nung von Zys­te und Verbindung

OA Dr. Frank Mar­schall ver­folgt das Gan­gli­on bis zu sei­nem Ursprung am Gelenk oder an der Seh­nen­schei­de. Ziel ist, nicht nur die sicht­ba­re Zys­te, son­dern auch Stiel und Ansatz sorg­fäl­tig zu behan­deln. Die­ses Vor­ge­hen kann das Risi­ko eines erneu­ten Auf­tre­tens verringern.

4. Wund­ver­schluss und Nachsorge

Nach Blut­stil­lung und Wund­ver­schluss legt das Team einen Ver­band an. Je nach Lage kann vor­über­ge­hend eine Schie­ne oder eine ande­re Sta­bi­li­sie­rung sinn­voll sein. OA Dr. Frank Mar­schall plant für die Ope­ra­ti­on in der Regel etwa 45 bis 90 Minu­ten ein; die Fäden ent­fernt er meist nach unge­fähr 14 Tagen.

Fak­ten zur Behandlung

BefundGan­gli­on bezie­hungs­wei­se Überbein
Ent­schei­dungBeob­ach­ten oder ope­ra­tiv entfernen
Ein­griffmeist ambu­lant
Dau­erca. 45–90 Minuten
Fädenmeist nach ca. 14 Tagen

Was ist nach der Gan­gli­on-Ope­ra­ti­on zu beachten?

Scho­nen Sie Hand oder Fuß nach dem Ein­griff zunächst und lagern Sie die behan­del­te Regi­on nach den Anwei­sun­gen der Ordi­na­ti­on. Gleich­zei­tig kann eine früh abge­stimm­te, vor­sich­ti­ge Bewe­gung hel­fen, unnö­ti­ge Stei­fig­keit zu ver­mei­den. Lage, Wund­ver­lauf und Funk­ti­on bestim­men, ob eine Schie­ne, Phy­sio­the­ra­pie oder spe­zi­el­le Übun­gen nötig sind.

Die Dau­er der Krank­schrei­bung lässt sich nicht pau­schal ange­ben. Büro­ar­beit ist häu­fig frü­her mög­lich als kör­per­li­che Arbeit, häu­fi­ges Grei­fen, Tra­gen oder lan­ges Ste­hen. OA Dr. Frank Mar­schall gibt auch Sport und star­ke Belas­tung schritt­wei­se frei. Statt einer star­ren Zeit­an­ga­be erhal­ten Pati­en­ten einen indi­vi­du­el­len Nachsorgeplan.

Risi­ken und mög­li­ches Wiederauftreten

Mög­li­che Risi­ken sind Nach­blu­tung, Infek­ti­on, Wund­hei­lungs­stö­rung, emp­find­li­che oder auf­fäl­li­ge Nar­ben, Schwel­lung, Bewe­gungs­ein­schrän­kung und anhal­ten­de Beschwer­den. Je nach Lage kön­nen Ner­ven, Gefä­ße, Seh­nen oder Gelenk­struk­tu­ren gefähr­det sein. OA Dr. Frank Mar­schall bespricht die­se Risi­ken vor dem Ein­griff persönlich.

Auch nach einer Behand­lung kann ein Gan­gli­on erneut auf­tre­ten. Die Wahr­schein­lich­keit hängt unter ande­rem vom Ver­fah­ren ab:

  • Kon­ser­va­ti­ves Abwar­ten: Vie­le Gan­gli­en bil­den sich inner­halb von Mona­ten spon­tan zurück. Die Spon­tan­re­mis­si­on liegt bei etwa 40 bis 50 Prozent.
  • Punk­ti­on: Nach dem Absau­gen der Flüs­sig­keit liegt die Rück­fall­ra­te bei etwa 50 bis 60 Pro­zent, weil die Ver­bin­dung zur Gelenk­kap­sel oder Seh­nen­schei­de bestehen bleibt.
  • Offe­ne Ope­ra­ti­on: Nach der chir­ur­gi­schen Ent­fer­nung liegt die Rück­fall­ra­te bei mode­ra­ten 20 bis 30 Prozent.

Was kos­tet die Behand­lung eines Ganglions?

Die Kos­ten hän­gen von Unter­su­chung, Bild­ge­bung, Art der Behand­lung, Betäu­bung und Nach­sor­ge ab. Ob eine Kos­ten­er­stat­tung mög­lich ist, rich­tet sich nach medi­zi­ni­scher Not­wen­dig­keit, Ver­si­che­rungs­sta­tus und gewähl­tem Leis­tungs­um­fang. Nach der Unter­su­chung infor­miert OA Dr. Frank Mar­schall Sie kon­kret über die vor­aus­sicht­li­chen Kos­ten und die wei­te­re Abklä­rung. All­ge­mei­ne Preis­ver­spre­chen ohne bekann­ten Befund wären nicht seriös.

Häu­fi­ge Fra­gen zum Ganglion

Ein Gan­gli­on ist eine gut­ar­ti­ge Zys­te mit Gelenk- oder Seh­nen­schei­den­flüs­sig­keit. Häu­fig ver­bin­det ein klei­ner Stiel die Zys­te mit einem Gelenk oder einer Seh­nen­schei­de. Der umgangs­sprach­li­che Name „Über­bein“ bedeu­tet nicht, dass ein zusätz­li­cher Kno­chen ent­stan­den ist.

Gan­gli­en sind in der Regel gut­ar­tig. Einen neu­en, rasch wach­sen­den, sehr har­ten, stark schmer­zen­den oder unge­wöhn­lich gele­ge­nen Kno­ten soll­te trotz­dem ein Arzt unter­su­chen, weil ande­re Ver­än­de­run­gen ähn­lich aus­se­hen oder sich ähn­lich anfüh­len können.

Ste­chen, drü­cken oder zer­schla­gen Sie ein Gan­gli­on nicht selbst. Dabei dro­hen Ver­let­zun­gen und Infek­tio­nen. Bei gerin­gen Beschwer­den kann OA Dr. Frank Mar­schall nach gesi­cher­ter Dia­gno­se häu­fig zunächst zum Beob­ach­ten raten; ent­las­ten­de Maß­nah­men bespricht er pas­send zur Lage.

Eine Ope­ra­ti­on kann sinn­voll sein, wenn Schmer­zen, Ner­ven­be­schwer­den oder Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen anhal­ten, der Befund wie­der­kehrt oder die Dia­gno­se unklar bleibt. Die Ent­schei­dung hängt nicht allein von der Grö­ße ab, son­dern von Beschwer­den, Lage und per­sön­li­chem Nutzen-Risiko-Verhältnis.

Das hängt von der Lage des Gan­gli­ons, dem Ein­griff, dem Wund­ver­lauf und der beruf­li­chen Belas­tung ab. Büro­ar­beit ist meist frü­her mög­lich als kör­per­li­che Arbeit, häu­fi­ges Grei­fen, Tra­gen oder lan­ges Ste­hen. OA Dr. Frank Mar­schall legt die kon­kre­te Dau­er indi­vi­du­ell fest.

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