Besenreiser sind feine, oberflächliche Gefäße und meist vor allem kosmetisch störend. Krampfadern sind dagegen krankhaft erweiterte Venen, die Beschwerden und Folgeschäden verursachen können. Vor einer Behandlung sollte OA Dr. Frank Marschall deshalb klären, welche Venen betroffen sind und ob neben den sichtbaren Gefäßen eine Venenschwäche vorliegt.
OA Dr. Frank Marschall untersucht und behandelt Besenreiser und Krampfadern in seiner Ordination in Wien. Je nach Befund kommen Sklerosierung, Laser, Radiofrequenz oder Miniphlebektomie infrage. Nicht die auffälligste Methode entscheidet, sondern das Verfahren, das zur Größe, Lage und Funktion der betroffenen Vene passt.
Warum zur Behandlung zu OA Dr. Frank Marschall?
- 20 Jahre operative Erfahrung
- Persönliche proktologische Untersuchung statt Behandlung allein nach einer vermuteten Selbstdiagnose
- Auswahl des Verfahrens nach Beschwerden, Schweregrad und individueller Situation
- Erfahrung mit THD/HAL-RAR samt Ultraschallortung, Laserbehandlung, Verödung und der Hämorrhoidektomie nach Milligan-Morgan
- Klare Besprechung von Ablauf, Nachsorge und Rückkehr in Alltag und Beruf
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Fakten zur Behandlung
| Behandlungsform | konservativ, Verödung, THD mit Ultraschall, Laser oder Hämorrhoidektomie |
|---|---|
| Untersuchung | persönlich und proktologisch |
| Betäubung | je nach Verfahren |
| Durchführung | Laser und Verödung ambulant; THD und Milligan-Morgan meist mit 1 bis 2 Tagen Aufenthalt |
| Arbeitsfähig | nach operativer Behandlung meist 10 bis 14 Tage |
Was ist der Unterschied zwischen Besenreisern und Krampfadern?
Besenreiser sind sehr kleine erweiterte Gefäße unmittelbar unter der Haut. Sie zeigen sich als rötliche, blaue oder violette Verästelungen und verursachen meist keine Beschwerden. Krampfadern – medizinisch Varizen – sind größere, dauerhaft erweiterte und häufig geschlängelte Venen. Sie können zu Schweregefühl, Schmerzen, Schwellungen, Juckreiz oder Hautveränderungen führen.
Der Übergang lässt sich nicht immer allein durch einen Blick auf die Haut beurteilen. Wenn zusätzlich größere Venen sichtbar sind, ein Bein anschwillt oder Beschwerden auftreten, sollte ein Arzt das Venensystem untersuchen. So richtet sich die Behandlung nicht nur auf sichtbare Gefäße, sondern berücksichtigt auch eine mögliche Venenschwäche.
Wann sollte ein Arzt Krampfadern untersuchen?
Eine Untersuchung ist sinnvoll, wenn Krampfadern Beschwerden verursachen, zunehmen oder sich Haut und Gewebe verändern. Dazu gehören schwere oder müde Beine, Schmerzen, nächtliche Wadenkrämpfe, Schwellungen am Knöchel, Juckreiz sowie bräunliche Hautverfärbungen.
Eine rasche medizinische Abklärung ist wichtig bei einer plötzlich auftretenden einseitigen Beinschwellung, deutlicher Rötung oder Überwärmung, starken Schmerzen, einem harten schmerzhaften Venenstrang, einer offenen Wunde oder einer Blutung aus einer Krampfader. Diese Zeichen gehören nicht in eine rein kosmetische Beratung.
Wie untersucht der Arzt Besenreiser und Krampfadern?
Am Anfang stehen ein Gespräch und die Untersuchung der Beine im Stehen und Liegen. Dabei bespricht OA Dr. Frank Marschall Beschwerden, frühere Thrombosen, Schwangerschaften, Medikamente, familiäre Belastung und bereits erfolgte Behandlungen. Bei Verdacht auf Krampfadern zeigt die farbcodierte Duplex-Doppler-Sonografie, wie das Blut fließt und ob Venenklappen nicht ausreichend schließen.
Die Diagnostik bestimmt, ob eine Behandlung medizinisch sinnvoll ist und welche Methode infrage kommt. Bei reinen Besenreisern kann der kosmetische Wunsch im Vordergrund stehen. Bei Krampfadern muss OA Dr. Frank Marschall Lage, Durchmesser und Verlauf der erkrankten Vene berücksichtigen.
Welche Behandlung passt zu meinem Befund?
Es gibt nicht die eine beste Methode für alle sichtbaren Venen. Feine Besenreiser brauchen eine andere Behandlung als größere Seitenäste oder eine erkrankte Stammvene. Häufig kombiniert der Arzt Verfahren oder plant mehrere Sitzungen.
| Verfahren | Typischer Einsatz | Was geschieht? |
|---|---|---|
| Sklerosierung | Besenreiser, retikuläre Venen und ausgewählte Krampfadern | Der Arzt bringt ein flüssiges oder aufgeschäumtes Verödungsmittel in das Gefäß ein und verschließt es damit. |
| Laser von außen | sehr feine oberflächliche Gefäße | Lichtenergie erwärmt das sichtbare Gefäß. Hauttyp, Gefäßfarbe und Durchmesser beeinflussen die Eignung. |
| Endovenöser Laser | ausgewählte Stammvenen VSM / VSP | Eine Sonde verschließt die erkrankte Vene von innen durch Wärme; die Behandlung erfolgt unter Ultraschallkontrolle. |
| Radiofrequenz | ausgewählte Stammvenen | Eine Sonde gibt kontrollierte Wärme ab und verschließt die Vene von innen. |
| Miniphlebektomie | sichtbare Seitenäste | Der Chirurg entfernt die erweiterte Vene über sehr kleine Hautöffnungen abschnittsweise. |
Nach der Untersuchung bespricht OA Dr. Frank Marschall, welches der angebotenen Verfahren im konkreten Fall passt und ob eine Kombination sinnvoll ist.
Wie behandelt OA Dr. Frank Marschall Besenreiser in Wien?
Je nach Gefäßdurchmesser und Hautbefund kann OA Dr. Frank Marschall Besenreiser veröden oder mit einem geeigneten Laser behandeln. Bei der Sklerosierung injiziert er einen Wirkstoff mit einer feinen Nadel in das Gefäß. Das Gefäß verschließt sich; anschließend baut der Körper es schrittweise ab. Nach der Behandlung können vorübergehend Rötungen, kleine Blutergüsse oder bräunliche Verfärbungen sichtbar sein.
Ein Laser von außen eignet sich vor allem für sehr feine Gefäße, die für eine Injektion schwer zugänglich sind. Auch hier ist das Ergebnis nicht immer sofort sichtbar. Manchmal braucht die Behandlung mehrere Sitzungen.
Wie lassen sich Krampfadern behandeln?
Je nach Befund kann der Arzt Krampfadern verschließen oder entfernen. Endovenöse Verfahren wie Laser oder Radiofrequenz behandeln die Vene von innen mit Wärme. Bei einer Miniphlebektomie entfernt der Chirurg sichtbare Seitenäste über kleine Hautöffnungen. Eine Sklerosierung kann für bestimmte kleinere Krampfadern oder Seitenäste geeignet sein.
Nicht jede Krampfader braucht sofort eine Operation. Entscheidend sind Beschwerden, Ultraschallbefund, mögliche Komplikationen und der persönliche Leidensdruck. Bewegung, Hochlagern und gegebenenfalls Kompression können Beschwerden lindern, beseitigen eine bereits erweiterte Vene jedoch nicht.
Was ist nach der Behandlung zu beachten?
Die Nachsorge richtet sich nach dem Verfahren. Häufig ist frühes Gehen erwünscht; OA Dr. Frank Marschall kann zeitweise Kompressionsstrümpfe empfehlen.
Vorübergehende Spannungsgefühle, kleine Blutergüsse, Rötungen oder Verfärbungen können auftreten. Holen Sie bei zunehmenden Schmerzen, deutlicher Schwellung, Überwärmung, Atemnot oder einer Blutung umgehend medizinischen Rat ein. Kontrolltermine helfen, den Verlauf zu beurteilen und mögliche weitere Behandlungsschritte zu planen.
Was können Sie selbst gegen Venenbeschwerden tun?
Regelmäßige Bewegung aktiviert die Muskelpumpe in den Beinen. Unterbrechen Sie langes Sitzen oder Stehen möglichst häufig; auch das Hochlagern der Beine kann entlasten. In der Schwangerschaft oder bei ausgeprägten Beschwerden kann eine ärztlich angepasste Kompression sinnvoll sein.
Cremes, Salben, Tabletten oder Hausmittel können vorhandene Besenreiser und Krampfadern nicht nachweislich entfernen. Auch wenn Patienten solche Mittel als angenehm empfinden, ersetzen sie weder die Untersuchung noch eine geeignete Behandlung.
Was kostet das Entfernen von Besenreisern oder Krampfadern?
Die Kosten hängen von der Diagnose, dem gewählten Verfahren, der Größe des Behandlungsareals und der Zahl der Sitzungen ab. Behandlungen beginnen bei 450 Euro. Einen verbindlichen Kostenplan erhalten Patienten nach der Untersuchung.
Häufige Fragen zu Besenreisern und Krampfadern
Besenreiser sind sehr feine Gefäße direkt unter der Haut und meist vor allem kosmetisch störend. Krampfadern sind größere, dauerhaft erweiterte Venen, die Beschwerden und Hautveränderungen verursachen können. Da sich hinter sichtbaren Gefäßen auch eine Venenschwäche verbergen kann, ist bei zusätzlichen Beschwerden oder größeren Venen eine Untersuchung sinnvoll.
Die passende Behandlung richtet sich nach Größe, Lage und Funktion der betroffenen Vene. Für Besenreiser kommen häufig Sklerosierung oder Laser infrage. Größere Krampfadern kann der Arzt je nach Ultraschallbefund mit endovenösem Laser, Radiofrequenz, Sklerosierung oder Miniphlebektomie behandeln. Erst die Untersuchung zeigt, ob ein einzelnes Verfahren oder eine Kombination sinnvoll ist.
Hausmittel, Cremes oder Salben können Besenreiser nicht nachweislich entfernen. Sie können sich auf der Haut angenehm anfühlen oder sichtbare Gefäße kosmetisch abdecken, verschließen das betroffene Gefäß aber nicht. Wer Besenreiser als störend empfindet, kann nach einer Untersuchung besprechen, ob Verödung oder Laser für den jeweiligen Befund infrage kommt.
Krampfadern sind nicht automatisch akut gefährlich, können aber Beschwerden und Komplikationen verursachen. Dazu zählen Entzündungen, Hautveränderungen, offene Wunden oder selten Blutungen und Thrombosen. Bei einer plötzlich einseitigen Schwellung, starken Schmerzen, Rötung, Überwärmung oder einer Blutung sollte ein Arzt die Ursache deshalb rasch abklären.
Ein Arzt mit entsprechender Erfahrung in Venendiagnostik und ‑behandlung sollte Krampfadern und Besenreiser beurteilen. Die Begriffe „Venenarzt“, „Venenspezialist“ und „Phlebologe“ sind in Österreich keine rechtlich geschützten offiziellen Facharztbezeichnungen. Als Facharzt für Chirurgie untersucht und behandelt OA Dr. Frank Marschall Venenerkrankungen in seiner Ordination in 1090 Wien.
Da Österreich kein geregeltes Zusatz- oder Additivfach Phlebologie kennt, sollten Patienten auf die tatsächliche ärztliche Ausbildung und Erfahrung achten. Wer Bezeichnungen wie „Venenarzt“ oder „Venenspezialist“ verwendet, darf Patienten nach den medizinischen Werberegeln und dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb nicht irreführen und muss fundierte Kenntnisse in der Venenheilkunde nachweisen. Entsprechend qualifizierte Fachärzte, insbesondere aus Allgemein- und Gefäßchirurgie, übernehmen Diagnostik sowie konservative und operative Behandlungen. OA Dr. Frank Marschall führt die gesamte Venendiagnostik sowie konservative und operative Venentherapien seit 20 Jahren durch.



