Ein Lipom ist ein gutartiger Knoten aus Fettgewebe. Häufig liegt er direkt unter der Haut, fühlt sich weich oder elastisch an und lässt sich etwas verschieben. Viele Lipome wachsen nur langsam und verursachen keine Beschwerden. Trotzdem sollte ein Arzt einen neuen oder sich verändernden Knoten untersuchen, bevor er mit dem Patienten über eine Behandlung entscheidet.
Nicht jedes Lipom braucht eine Entfernung. Wenn der Knoten jedoch wächst, schmerzt, auf Nerven oder andere Strukturen drückt, die Bewegung stört oder die Diagnose nicht eindeutig ist, kann eine Operation sinnvoll sein. Auch einen persönlich stark störenden Befund kann OA Dr. Frank Marschall im Beratungsgespräch besprechen. In seiner Ordination in Wien stehen deshalb zuerst Untersuchung und Einordnung – und erst danach die passende Behandlung.
Warum zur Behandlung zu OA Dr. Frank Marschall?
- 20 Jahre operative Erfahrung
- Persönliche proktologische Untersuchung statt Behandlung allein nach einer vermuteten Selbstdiagnose
- Auswahl des Verfahrens nach Beschwerden, Schweregrad und individueller Situation
- Erfahrung mit THD/HAL-RAR samt Ultraschallortung, Laserbehandlung, Verödung und der Hämorrhoidektomie nach Milligan-Morgan
- Klare Besprechung von Ablauf, Nachsorge und Rückkehr in Alltag und Beruf
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Fakten zur Behandlung
| Behandlungsform | konservativ, Verödung, THD mit Ultraschall, Laser oder Hämorrhoidektomie |
|---|---|
| Untersuchung | persönlich und proktologisch |
| Betäubung | je nach Verfahren |
| Durchführung | Laser und Verödung ambulant; THD und Milligan-Morgan meist mit 1 bis 2 Tagen Aufenthalt |
| Arbeitsfähig | nach operativer Behandlung meist 10 bis 14 Tage |
Was ist ein Lipom?
Ein Lipom ist eine gutartige Neubildung des Fettgewebes. Umgangssprachlich heißt es auch Fettgeschwulst. Das Wort „Geschwulst“ klingt für viele Patienten beunruhigend, bedeutet hier aber nicht automatisch Krebs. Ein typisches Lipom liegt in der Fettschicht unter der Haut und wächst meist langsam.
Häufige Körperstellen sind Schulter, Oberarm, Rücken, Nacken, Gesäß und Oberschenkel. Ein Lipom kann grundsätzlich aber an vielen Stellen des Körpers auftreten. Manche Menschen haben nur einen einzelnen Knoten, andere entwickeln mehrere. Die genaue Ursache lässt sich häufig nicht feststellen; bei mehreren Lipomen kann eine familiäre Veranlagung eine Rolle spielen.
Wie fühlt sich ein Lipom an und welche Beschwerden sind möglich?
Typische Lipome sind weich bis gummiartig, unter der Haut tastbar und gegenüber dem umliegenden Gewebe etwas verschieblich. Die Haut darüber wirkt meist unverändert. Viele bleiben schmerzlos. Beschwerden können entstehen, wenn der Knoten wächst, bei Bewegung oder durch Kleidung Druck erhält oder auf einen Nerv beziehungsweise eine andere empfindliche Struktur drückt.
Diese Merkmale sind nur eine Orientierung. Ein harter Knoten, ein Atherom – also eine verkapselte Hautzyste – oder eine andere Weichteilveränderung kann sich für Laien ähnlich anfühlen. Eine sichere Diagnose ist daher nicht durch Abtasten zu Hause oder anhand eines Fotos möglich.
Wann sollte ein Arzt einen Knoten abklären?
Einen neuen Knoten sollte grundsätzlich einmal ein Arzt einordnen. Eine zeitnahe Untersuchung ist besonders wichtig, wenn er deutlich oder rasch wächst, sich hart anfühlt, kaum verschieben lässt, tiefer zu liegen scheint oder stärkere Schmerzen verursacht. Auch Veränderungen der Haut, Blutung, eine offene Stelle oder anhaltende Unsicherheit sind Gründe für eine Abklärung.
Die meisten oberflächlichen Lipome sind gutartig. Selten können andere Weichteiltumoren ähnlich aussehen oder tastbar sein. Deshalb sollte ein Arzt einen unklaren Befund untersuchen und nicht vorschnell als harmloses Lipom einordnen.
Wie diagnostiziert der Arzt ein Lipom?
Zu Beginn beurteilt OA Dr. Frank Marschall Größe, Lage, Konsistenz, Verschieblichkeit und mögliche Beschwerden. Außerdem ist wichtig, wie lange der Knoten besteht und ob er sich verändert hat. Ein typisches oberflächliches Lipom lässt sich häufig bereits durch die Untersuchung gut einordnen.
Bei einem größeren, tieferen, rasch wachsenden oder nicht eindeutig tastbaren Befund kann ein Ultraschall sinnvoll sein. Je nach Fragestellung können weitere Untersuchungen, etwa eine Magnetresonanztomografie oder eine Gewebeprobe, notwendig sein. Der individuelle Befund bestimmt die erforderliche Diagnostik, nicht ein starres Schema.
Lipom oder Atherom – worin liegt der Unterschied?
Ein Lipom besteht aus Fettgewebe. Ein Atherom ist dagegen eine mit Hautbestandteilen gefüllte Zyste, die aus einem verstopften Ausführungsgang beziehungsweise einer Haarwurzelstruktur entstehen kann. Atherome treten häufig nahe an der Haut auf, können einen kleinen zentralen Punkt zeigen und sich entzünden. Lipome liegen meist tiefer in der Unterhaut und sind typischerweise weich und verschieblich.
Die Unterscheidung ist für die Behandlung wichtig. Ein entzündetes Atherom benötigt ein anderes Vorgehen als ein ruhiges Lipom. Drücken oder stechen Sie einen unklaren Knoten nicht selbst auf und beginnen Sie keine „Fett-weg“-Behandlung ohne Diagnose.
Braucht jedes Lipom eine Entfernung?
Nein. Wenn ein Lipom eindeutig diagnostiziert ist, stabil bleibt und nicht stört, kann Beobachten ausreichen. OA Dr. Frank Marschall bespricht eine Entfernung eher dann, wenn der Knoten wächst, Schmerzen oder Druck verursacht, die Beweglichkeit beeinträchtigt, wiederholt an Kleidung reibt oder diagnostische Unsicherheit besteht. Auch ein ausgeprägter persönlicher Leidensdruck kann in die gemeinsame Entscheidung einfließen.
Die folgende Übersicht zeigt die unterschiedlichen Situationen. Sie ersetzt keine Untersuchung, macht aber die Entscheidung verständlicher.
| Situation | Sinnvoller nächster Schritt | Warum | Wichtig |
|---|---|---|---|
| Typischer, stabiler und beschwerdefreier Knoten | Ärztlich kontrollieren lassen | Ein Eingriff ist nicht automatisch nötig. Nur ein Arzt kann den Befund zuverlässig einordnen und entscheiden, ob eine Verlaufskontrolle ausreicht. | Veränderungen von Größe oder Beschwerden erneut beurteilen lassen. |
| Schmerzen, Druck, Wachstum oder deutliche Störung | Chirurgisch untersuchen und Entfernung besprechen | Die vollständige Entfernung beseitigt den störenden Knoten und ermöglicht eine Gewebeuntersuchung. | Narbe, Wundheilung und Lage des Knotens mitberücksichtigen. |
| Rasch wachsend, hart, kaum verschieblich oder tief gelegen | Erst weiterführend abklären | Vor einem Routineeingriff muss OA Dr. Frank Marschall die Diagnose sichern. | Ultraschall und je nach Befund weitere Diagnostik oder Überweisung. |
Wie entfernt der Chirurg ein Lipom?
Die vollständige operative Entfernung ist das übliche Verfahren, wenn ein Lipom Beschwerden verursacht oder der Patient eine Entfernung wünscht. Ziel ist, den Knoten möglichst vollständig aus dem umliegenden Gewebe zu lösen. Größe, Lage und Tiefe bestimmen, wie umfangreich der Zugang sein muss und welche Betäubung geeignet ist.
1. Untersuchung und Planung
Vor dem Eingriff bespricht OA Dr. Frank Marschall Befund, mögliche Bildgebung, Medikamente und Vorerkrankungen. Die geplante Schnittführung richtet sich nach Lage, Hautspannung und Größe. Auch die zu erwartende Narbe gehört zur Aufklärung.
2. Betäubung und Freilegung
Kleinere oberflächliche Lipome kann der Chirurg häufig ambulant in örtlicher Betäubung entfernen. Bei sehr großen, tiefen oder ungünstig gelegenen Befunden kann ein anderes Vorgehen nötig sein. Über einen Hautschnitt stellt er den Knoten vorsichtig dar und löst ihn von den umliegenden Strukturen.
3. Entfernung und Gewebeuntersuchung
Der Chirurg entfernt das Lipom möglichst vollständig. OA Dr. Frank Marschall lässt jedes entfernte Lipom feingeweblich untersuchen. Bei dieser Histologie beurteilt ein Labor das Gewebe unter dem Mikroskop und sichert so die Diagnose ab.
4. Wundverschluss und Kontrolle
Nach der Blutstillung verschließt und verbindet der Chirurg die Wunde. Je nach Größe kann sich im Bereich des entfernten Knotens zunächst ein Hohlraum bilden; deshalb sind geeignete Wundkontrolle und gegebenenfalls besondere Maßnahmen wichtig. OA Dr. Frank Marschall legt den Zeitpunkt von Kontrolle und Nahtentfernung individuell fest.
Was ist mit Injektionslipolyse?
OA Dr. Frank Marschall bietet eine Injektionslipolyse nur bei Befunden an, bei denen ein Lipom sehr wahrscheinlich vorliegt und eine Magnetresonanztomografie, kurz MRT, diese Einordnung stützt. Bei der Injektionslipolyse bleibt die Kapsel erhalten; außerdem steht kein vollständig entferntes Gewebe für eine feingewebliche Untersuchung zur Verfügung. Diese Punkte bespricht er vor der Entscheidung.
Die Behandlung erfolgt über Network Global Health, ein medizinisches Netzwerk im DACH-Raum. Zum Einsatz kommen über Apotheken zugelassene Wirkstoffe, die das Netzwerk regelmäßig kontrolliert. OA Dr. Frank Marschall klärt Patienten in der Ordination mündlich und schriftlich auf.
Narbe, Risiken und mögliches Wiederauftreten
Eine operative Lipomentfernung hinterlässt eine Narbe. Länge und Sichtbarkeit hängen unter anderem von Größe, Lage, Hautspannung, Zugang und persönlicher Wundheilung ab. Eine möglichst kleine Schnittführung ist wünschenswert, darf aber nicht zulasten einer sorgfältigen Entfernung oder sicheren Blutstillung gehen.
Mögliche Risiken sind Nachblutung, Bluterguss, Infektion, Wundheilungsstörung, Flüssigkeitsansammlung, empfindliche oder auffällige Narbe, vorübergehende Taubheit und Verletzung benachbarter Nerven oder anderer Strukturen. Auch ein Wiederauftreten ist möglich, insbesondere wenn Anteile des Lipoms zurückbleiben oder der Befund anders beschaffen ist als zunächst angenommen. OA Dr. Frank Marschall bespricht die persönlichen Risiken vor dem Eingriff.
Was ist nach der Lipomentfernung zu beachten?
Versorgen Sie Verband und Wunde nach der individuellen Empfehlung der Ordination. Vermeiden Sie in den ersten Tagen Zug auf der Naht. Wann Duschen, Sport, schweres Heben oder bestimmte Bewegungen wieder möglich sind, hängt von Körperstelle, Größe der Wunde und Wundverlauf ab.
Wann Arbeit und Sport wieder möglich sind, lässt sich nicht pauschal angeben. Büroarbeit nach einem kleinen Eingriff am Rücken ist anders zu bewerten als körperliche Arbeit nach Entfernung eines größeren Befunds an Schulter oder Oberschenkel.
Was kostet eine Lipomentfernung in Wien?
Die Kosten richten sich nach Größe, Lage, Zahl der Lipome, erforderlicher Diagnostik, Betäubung, Operationsaufwand, Histologie und Nachsorge. Eine Lipomentfernung beginnt bei 990 Euro. Nach der Untersuchung erhalten Patienten eine konkrete Kosteninformation.
Nach der Untersuchung erhalten Patienten eine konkrete Empfehlung und eine nachvollziehbare Kosteninformation. Ob eine Versicherung Kosten übernimmt, hängt von medizinischer Notwendigkeit, Versicherungsstatus und vereinbartem Leistungsumfang ab. Pauschale Aussagen ohne Kenntnis des Befunds wären nicht verlässlich.
Häufige Fragen zum Lipom
Ein Lipom ist ein gutartiger Knoten aus Fettgewebe. Typischerweise liegt er unter der Haut, fühlt sich weich oder elastisch an und lässt sich etwas verschieben. Diese Merkmale beweisen die Diagnose jedoch nicht. Einen neuen oder sich verändernden Knoten sollte ein Arzt untersuchen.
Ein Lipom selbst ist gutartig. Selten können andere Weichteiltumoren einem Lipom ähneln. Bei raschem Wachstum, starken Schmerzen, einer harten oder kaum verschieblichen Veränderung und einem tiefen Befund sollte ein Arzt deshalb zeitnah die Ursache abklären.
Nein. Ein eindeutig diagnostiziertes, stabiles und beschwerdefreies Lipom kann häufig unter Beobachtung bleiben. OA Dr. Frank Marschall erwägt eine Entfernung eher dann, wenn es wächst, schmerzt, auf Strukturen drückt, die Bewegung stört oder diagnostische Unsicherheit besteht.
Ja, bei einer operativen Entfernung entsteht eine Narbe. Ihre Länge und Sichtbarkeit hängen von Größe, Lage, notwendigem Zugang, Hautspannung und persönlicher Wundheilung ab. OA Dr. Frank Marschall bespricht die zu erwartende Schnittführung vor dem Eingriff.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Körperstelle, Größe des Befunds, Art der Tätigkeit und Wundverlauf sind entscheidend. Nach einem kleinen Eingriff kann leichte Büroarbeit früher möglich sein als körperliche Arbeit, Sport oder schweres Heben.



