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Analfistel in Wien: Symptome, Diagnose und Behandlung

Eine Anal­fis­tel ist ein unna­tür­li­cher Ver­bin­dungs­gang zwi­schen dem Anal­ka­nal und der Haut in der Nähe des Afters. Umgangs­sprach­lich heißt sie oft Fis­tel am Po oder Fis­tel am After. Häu­fig bleibt der Gang nach einem Anal­abs­zess zurück. Typi­sche Beschwer­den sind wie­der­keh­ren­des Näs­sen, Eiter, Blut­spu­ren, Haut­rei­zun­gen oder Schmerzen.

Eine Anal­fis­tel heilt nicht dau­er­haft von selbst. Wel­che Behand­lung sinn­voll ist, hängt vor allem vom Ver­lauf des Fis­tel­gangs und sei­ner Bezie­hung zum Schließ­mus­kel ab. In mei­ner Ordi­na­ti­on in Wien unter­su­che ich den Befund prok­to­lo­gisch und bespre­che, wie wir den Fis­tel­gang bzw. die Ent­zün­dung behan­deln und dabei den Schließ­mus­kel mög­lichst scho­nen können.

Beschwer­den oder eine näs­sen­de Öff­nung am After unter­su­chen las­sen – Ter­min bei OA Dr. Frank Mar­schall in Wien vereinbaren.

War­um zur Behand­lung zu OA Dr. Frank Marschall?

  • 20 Jah­re ope­ra­ti­ve Erfahrung
  • Per­sön­li­che prok­to­lo­gi­sche Unter­su­chung und ver­ständ­li­che Erklä­rung des Fistelverlaufs
  • Behand­lungs­pla­nung mit beson­de­rem Blick auf den Erhalt der Schließmuskelfunktion
  • Erfah­rung mit kon­ven­tio­nel­len und schließ­mus­kel­scho­nen­den Verfahren
  • Kla­re Bespre­chung von Wund­pfle­ge, Kon­trol­len und Rück­kehr in All­tag und Beruf

Fak­ten zur Behandlung

Behand­lungs­formmeist ope­ra­tiv
Unter­su­chungprok­to­lo­gisch; gege­be­nen­falls mit MRT oder Endosonografie
Betäu­bungje nach Verfahren
Durch­füh­rungambu­lant oder stationär
Nach­sor­geje nach Fis­tel und Eingriff

Was ist eine Analfistel?

Eine Anal­fis­tel ist ein schma­ler Gang, der von innen aus dem Anal­ka­nal zur Haut führt. Der Gang kann kurz und ober­fläch­lich ver­lau­fen oder einen Teil bezie­hungs­wei­se den gesam­ten Schließ­mus­kel durch­que­ren. Man­che Fis­teln besit­zen Sei­ten­äs­te oder meh­re­re äuße­re Öffnungen.

Von außen ist manch­mal nur eine klei­ne Öff­nung, eine gereiz­te Stel­le oder ein wie­der­keh­ren­der „Pickel“ neben dem After zu sehen. Der ent­schei­den­de Teil liegt jedoch unter der Haut. Des­halb lässt sich der voll­stän­di­ge Ver­lauf weder durch ein Foto noch durch eine Selbst­un­ter­su­chung sicher beurteilen.

Wie ent­steht eine Analfistel?

Die häu­figs­te Ursa­che ist eine Ent­zün­dung klei­ner Drü­sen im Anal­ka­nal. Dar­aus kann sich ein Anal­abs­zess ent­wi­ckeln, also eine Höh­le mit Eiter. Wenn sich der Abs­zess öff­net oder ein Chir­urg ihn ent­las­tet, kann ein Ver­bin­dungs­gang zwi­schen Anal­ka­nal und Haut zurückbleiben.

Sel­te­ner ste­hen Anal­fis­teln mit einer chro­nisch-ent­zünd­li­chen Darm­er­kran­kung wie Mor­bus Crohn, einer frü­he­ren Ope­ra­ti­on, einer Ver­let­zung oder ande­ren Erkran­kun­gen in Zusam­men­hang. Des­halb muss ein prok­to­lo­gisch erfah­re­ner Arzt wie­der­keh­ren­de oder kom­ple­xe Fis­teln genau­er einordnen.

Wel­che Sym­pto­me ver­ur­sacht eine Analfistel?

Eine Anal­fis­tel kann über län­ge­re Zeit Sekret abge­ben. Typisch sind Eiter, eine übel rie­chen­de Flüs­sig­keit, Blut­spu­ren oder eine dau­er­haft feuch­te Stel­le in der Unter­wä­sche. Die umge­ben­de Haut kann jucken, bren­nen oder wund sein. Schmer­zen neh­men häu­fig zu, wenn sich der Aus­gang ver­schließt und erneut ein Abs­zess entsteht.

  • klei­ne Öff­nung oder wie­der­keh­ren­de Schwel­lung neben dem After
  • Eiter, Sekret oder Blut aus der Öffnung
  • Juck­reiz, Bren­nen und gereiz­te Haut
  • Druck­ge­fühl oder Schmer­zen beim Sit­zen und Stuhlgang
  • wie­der­keh­ren­de Abs­zes­se an der­sel­ben Stelle

Bei rasch zuneh­men­den Schmer­zen, deut­li­cher Schwel­lung, Rötung, Fie­ber oder all­ge­mei­nem Krank­heits­ge­fühl kann ein aku­ter Anal­abs­zess vor­lie­gen. Ein Chir­urg soll­te ihn zeit­nah beur­tei­len und häu­fig entlasten.

Wie sieht eine Anal­fis­tel aus?

Eine Anal­fis­tel kann wie eine klei­ne Pore, ein roter Punkt, eine wun­de Stel­le oder ein wie­der­keh­ren­der Pickel am Anus aus­se­hen. Manch­mal ist eine Öff­nung mit Sekret sicht­bar, manch­mal zeigt sich nur eine Schwel­lung. Das Aus­se­hen sagt nicht zuver­läs­sig, wie der Fis­tel­gang unter der Haut verläuft.

Schematische Darstellung eines Analfistelgangs zwischen Analkanal, Schließmuskel und Hautöffnung
Sche­ma­ti­sche Dar­stel­lung eines Fis­tel­gangs und sei­ner Lage zum Schließmuskel.

Fis­tel, Zys­te, Pickel oder Abs­zess am Po: Was ist der Unterschied?

Pickel

Ein Pickel oder eine ent­zün­de­te Haar­wur­zel ent­steht ober­fläch­lich in der Haut.

Zys­te

Eine Zys­te ist ein abge­schlos­se­ner Hohl­raum und besitzt nicht auto­ma­tisch eine Ver­bin­dung zum Anal­ka­nal. Hin­ter einer schein­ba­ren Zys­te kann sich auch eine blind enden­de Fis­tel verbergen.

Anal­abs­zess

Ein Anal­abs­zess ist eine aku­te Eiter­an­samm­lung mit Schwel­lung und meist deut­li­chen Schmerzen.

Anal­fis­tel

Eine Anal­fis­tel ist ein dau­er­haft bestehen­der Gang zwi­schen Anal­ka­nal und Haut.

Die­se Ver­än­de­run­gen kön­nen ähn­lich aus­se­hen und sich auch gegen­sei­tig über­la­gern. Drü­cken oder ste­chen Sie wie­der­keh­ren­de Schwel­lun­gen, Eiter­aus­tritt oder eine Öff­nung direkt am After des­halb nicht selbst auf. Las­sen Sie den Befund untersuchen.

Kann ich eine Fis­tel am After selbst behandeln?

Eine Anal­fis­tel lässt sich nicht zuver­läs­sig mit Sal­ben, Zug­sal­be, Sitz­bä­dern oder eigen­stän­di­gem Öff­nen besei­ti­gen. Sol­che Maß­nah­men ver­schlie­ßen den inne­ren Fis­tel­gang nicht. Wenn Sekret abfließt, kön­nen Schmer­zen vor­über­ge­hend nach­las­sen; der Gang kann trotz­dem bestehen blei­ben und sich erneut entzünden.

Hal­ten Sie die Regi­on scho­nend sau­ber und ver­wen­den Sie bei Sekret eine wei­che, saug­fä­hi­ge Ein­la­ge. Drü­cken oder ste­chen Sie die Stel­le nicht auf. Zuneh­men­de Schmer­zen, Fie­ber oder eine rasch wach­sen­de Schwel­lung erfor­dern eine zeit­na­he chir­ur­gi­sche Beurteilung.

Wie dia­gnos­ti­ziert der Arzt eine Analfistel?

Die Dia­gno­se beginnt mit einem Gespräch über Schmer­zen, Sekret, frü­he­re Abs­zes­se, Ope­ra­tio­nen und mög­li­che Darm­er­kran­kun­gen. Danach betrach­tet und unter­sucht OA Dr. Frank Mar­schall Haut und After­re­gi­on vor­sich­tig. Eine Prok­to­sko­pie ist eine kur­ze Spie­ge­lung des Anal­ka­nals und kann die inne­re Öff­nung oder wei­te­re Erkran­kun­gen sicht­bar machen.

Für die ope­ra­ti­ve Pla­nung nutzt OA Dr. Frank Mar­schall fast immer eine Magnet­re­so­nanz­to­mo­gra­fie, kurz MRT. Eine Endo­so­no­gra­fie, also eine Ultra­schall­un­ter­su­chung des End­darms, setzt er nur bei spe­zi­el­len Fra­ge­stel­lun­gen oder bei einem bereits vor­ge­schä­dig­ten Schließ­mus­kel ein.

Fis­tel am After abklä­ren las­sen – jetzt Ter­min in Wien vereinbaren.

War­um ist der Ver­lauf zum Schließ­mus­kel so wichtig?

Der Schließ­mus­kel hält Win­de und Stuhl zurück. Man­che Fis­tel­gän­ge ver­lau­fen nur ober­fläch­lich, ande­re zie­hen durch einen grö­ße­ren Mus­kel­an­teil oder den gesam­ten inne­ren und äuße­ren Schließ­mus­kel. Eine ober­fläch­li­che Fis­tel kann der Chir­urg häu­fig spal­ten. Bei einem tie­fe­ren oder ver­zweig­ten Ver­lauf muss er schließ­mus­kel­scho­nen­de oder mehr­stu­fi­ge Ver­fah­ren erwägen.

Das Behand­lungs­ziel besteht dar­in, die Ent­zün­dung zu kon­trol­lie­ren und den Fis­tel­gang zu behan­deln, ohne die Kon­ti­nenz unnö­tig zu gefähr­den. Des­halb kann der Chir­urg nicht für jede Anal­fis­tel die­sel­be Ope­ra­ti­ons­me­tho­de empfehlen.

Anal­fis­tel behan­deln: Wel­che Ope­ra­tio­nen gibt es?

Anal­fis­teln hei­len nur sel­ten dau­er­haft ohne Ein­griff. Die Wahl der Ope­ra­ti­on rich­tet sich nach Lage, Ver­lauf, Sei­ten­äs­ten, Ent­zün­dung, Vor­ope­ra­tio­nen und dem betei­lig­ten Schließ­mus­kel. Bei einem aku­ten Abs­zess steht zunächst die Ent­las­tung der Eiter­an­samm­lung im Vordergrund.

Ver­fah­renWann es infra­ge kommtGrund­prin­zipWich­ti­ge Einordnung
Abs­zess­ent­las­tungaku­te schmerz­haf­te EiteransammlungDer Chir­urg öff­net den Abs­zess aus­rei­chend, damit Eiter abflie­ßen kann.Die Ent­las­tung behan­delt die aku­te Infek­ti­on; eine bestehen­de Fis­tel kann spä­ter eine wei­te­re Behand­lung erfordern.
Fis­tel­spal­tungmeist ober­fläch­li­che, ein­fa­che FistelDer Chir­urg eröff­net den Fis­tel­gang längs; anschlie­ßend heilt er vom Wund­grund aus.Nur sinn­voll, wenn der Chir­urg dabei nicht zu viel Schließ­mus­kel durch­trennt. Eine Hei­lungs­ra­te von etwa 80 bis 85 Pro­zent ist möglich.
Setontie­fer oder kom­ple­xer VerlaufEin Faden oder ein Sili­kon­drain hält den Gang offen und ermög­licht die Drainage.Kann Vor­be­rei­tung oder Teil einer mehr­stu­fi­gen Behand­lung sein; nicht immer der end­gül­ti­ge Verschluss.
Schleim­haut­lap­penaus­ge­wähl­te schließ­mus­kel­na­he FistelnDer Chir­urg ver­schließt die inne­re Öff­nung mit einem Gewebelappen.Schont den Mus­kel, kann aber schei­tern oder ein erneu­tes Auf­tre­ten nicht sicher verhindern.
FiL­aC-Laseraus­ge­wähl­te FistelverläufeEine radia­le Laser­fa­ser behan­delt den Gang von innen, sodass das Gewe­be schrumpft und sich ver­schlie­ßen kann. Zusätz­lich kann die Las­er­wir­kung das den Fis­tel­gang aus­klei­den­de Plat­ten­epi­thel gezielt und scho­nend entfernen.Das Ver­fah­ren schont den Schließ­mus­kel. Eine Hei­lungs­ra­te von etwa 70 Pro­zent ist mög­lich, in Kom­bi­na­ti­on mit PRP etwa 80 Pro­zent. Bei aus­blei­ben­der Hei­lung kann eine Wie­der­ho­lung oder ein ande­res Ver­fah­ren not­wen­dig sein.
Fis­tel-Plugaus­ge­wähl­te BefundeEin bio­lo­gi­sches Mate­ri­al ver­schließt den gerei­nig­ten Fistelgang.Das Ver­fah­ren fin­det kei­ne Anwen­dung mehr, da hier nur Hei­lungs­ra­ten von 20–30 % mög­lich sind.

Wie funk­tio­niert die FiLaC-Laserbehandlung?

FiL­aC steht für Fis­tu­la-tract Laser Clo­sure. Dabei führt der Chir­urg eine dün­ne, radi­al abstrah­len­de Laser­fa­ser in den gerei­nig­ten Fis­tel­gang ein. Die Laser­en­er­gie wirkt kon­trol­liert auf die Gang­wand. Das behan­del­te Gewe­be schrumpft. Zusätz­lich ent­fernt die Las­er­wir­kung das den Gang aus­klei­den­de Plat­ten­epi­thel gezielt und scho­nend. Danach soll sich der Gang durch Gra­nu­la­ti­on, also durch die Bil­dung von neu­em Hei­lungs­ge­we­be, verschließen.

Der Vor­teil besteht dar­in, dass der Chir­urg den Schließ­mus­kel nicht wie bei einer Spal­tung durch­tren­nen muss. Trotz­dem eig­net sich FiL­aC nicht für jede Fis­tel. Schmer­zen, Blu­tun­gen, Infek­tio­nen oder ein erneu­tes Auf­tre­ten sind mög­lich. Auch spä­ter kann der Pati­ent einen wei­te­ren Ein­griff brauchen.

Wie läuft die Behand­lung ab?

Vor der Ope­ra­ti­on bespricht OA Dr. Frank Mar­schall Fis­tel­ver­lauf, Ent­zün­dung, Medi­ka­men­te, frü­he­re Ein­grif­fe und Begleit­erkran­kun­gen. Je nach Befund stellt er die Fis­tel wäh­rend des Ein­griffs erneut sorg­fäl­tig dar. Bei einer Eiter­an­samm­lung muss der Eiter zuerst sicher abflie­ßen können.

Betäu­bung oder Nar­ko­se sowie die ambu­lan­te oder sta­tio­nä­re Durch­füh­rung hän­gen vom Ver­fah­ren ab. Der voll­stän­di­ge Ein­griff dau­ert je nach Befund etwa 60 bis 90 Minu­ten. Die rei­ne Laser­an­wen­dung bean­sprucht davon rund 30 Minuten.

Wund­hei­lung und Nach­sor­ge nach einer Analfistel-OP

Die Nach­sor­ge rich­tet sich nach der Ope­ra­ti­ons­me­tho­de und der Wund­grö­ße. Eine gespal­te­ne Fis­tel heilt als offe­ne Wun­de anders als ein von innen behan­del­ter Fis­tel­gang. Zur Wund­pfle­ge gehö­ren geziel­tes Aus­du­schen und, nach indi­vi­du­el­ler Emp­feh­lung, spe­zi­el­le Sal­ben. Schüt­zen Sie die Regi­on bei Sekret mit einer saug­fä­hi­gen Einlage.

  • Wund­pfle­ge und Ver­bands­wech­sel wie bespro­chen durchführen
  • Stuhl weich, aber nicht flüs­sig hal­ten und star­kes Pres­sen vermeiden
  • Kon­troll­ter­min nach etwa 10 bis 14 Tagen wahrnehmen
  • Arbeits­fä­hig­keit je nach Beruf und Ein­griff nach etwa 14 bis 21 Tagen pla­nen; Home­of­fice ist abhän­gig vom Ver­lauf häu­fig nach etwa 3 bis 5 Tagen möglich
  • bei Fie­ber, zuneh­men­den Schmer­zen, stär­ke­rer Blu­tung, neu­er Schwel­lung oder auf­fäl­li­gem Sekret die behan­deln­de Stel­le kontaktieren

Nach einer Laser­be­hand­lung oder einer Seton-Anla­ge kön­nen Pati­en­ten unmit­tel­bar nach der Ope­ra­ti­on wie­der sit­zen. Die Arbeits­fä­hig­keit rich­tet sich den­noch nach dem Ein­griff, der Wun­de und der beruf­li­chen Belastung.

Kann eine Anal­fis­tel wiederkommen?

Eine Anal­fis­tel kann nach jeder Behand­lung erneut auf­tre­ten. Ärz­te spre­chen dann von einem Rezi­div. Das Risi­ko hängt vom Ver­lauf, mög­li­chen Sei­ten­äs­ten, Begleit­erkran­kun­gen, frü­he­ren Ein­grif­fen und dem gewähl­ten Ver­fah­ren ab. Bei wie­der­keh­ren­dem Näs­sen, einer neu­en Schwel­lung oder Schmer­zen soll­te ein Arzt den Befund erneut untersuchen.

Wel­cher Arzt behan­delt eine Anal­fis­tel in Wien?

Ein chir­ur­gisch und prok­to­lo­gisch erfah­re­ner Arzt unter­sucht eine Anal­fis­tel. Prok­to­lo­gie befasst sich mit Erkran­kun­gen des End­darms und des Afters. Als Fach­arzt für Chir­ur­gie unter­sucht OA Dr. Frank Mar­schall Fis­tel­gän­ge, wie­der­keh­ren­de Anal­abs­zes­se und ande­re Beschwer­den im Anal­be­reich in sei­ner Ordi­na­ti­on in Wien.

Nach der Unter­su­chung bespricht OA Dr. Frank Mar­schall mit dem Pati­en­ten, ob er zunächst eine aku­te Ent­zün­dung ent­las­ten muss und wel­ches Ver­fah­ren zum Fis­tel­ver­lauf passt.

Fis­tel am After abklä­ren las­sen – jetzt Ter­min in Wien vereinbaren.

Häu­fi­ge Fra­gen zur Analfistel

Kann eine Anal­fis­tel ohne Ope­ra­ti­on heilen?

Eine Anal­fis­tel heilt in aller Regel nicht von selbst. Solan­ge der Ver­bin­dungs­gang zwi­schen Anal­ka­nal und Haut besteht, kön­nen Sekret und Ent­zün­dun­gen wie­der­keh­ren. Wenn sich die äuße­re Öff­nung vor­über­ge­hend ver­schließt, kann sich erneut ein schmerz­haf­ter Abs­zess bil­den. Wel­che Ope­ra­ti­on erfor­der­lich ist, hängt vom Ver­lauf und vom betei­lig­ten Schließ­mus­kel ab.

Kann ich eine Fis­tel am After selbst behandeln?

Nein, Sal­ben, Zug­sal­be oder eigen­stän­di­ges Öff­nen besei­ti­gen den Fis­tel­gang nicht. Aus­tre­ten­des Sekret kann den Druck kurz­fris­tig ver­rin­gern, bedeu­tet aber nicht, dass die Fis­tel geheilt ist. Hal­ten Sie die Regi­on scho­nend sau­ber und las­sen Sie wie­der­keh­ren­des Näs­sen, Eiter oder Schmer­zen chir­ur­gisch unter­su­chen. Bei Fie­ber oder star­ker Schwel­lung ist eine rasche Abklä­rung wichtig.

Wie sieht eine Anal­fis­tel aus?

Sicht­bar sein kann eine klei­ne Öff­nung, ein roter Punkt, eine wun­de Stel­le oder ein wie­der­keh­ren­der Pickel neben dem After. Häu­fig tritt Sekret, Eiter oder etwas Blut aus. Man­che Fis­teln sind von außen kaum erkenn­bar. Das Aus­se­hen zeigt nicht, wie tief der Gang ver­läuft oder ob er den Schließ­mus­kel durchquert.

Kann eine Anal­fis­tel-OP den Schließ­mus­kel beeinträchtigen?

Das Risi­ko hängt davon ab, wie viel Schließ­mus­kel­ge­we­be der Fis­tel­gang durch­quert und wel­ches Ver­fah­ren der Chir­urg nutzt. Eine ober­fläch­li­che Fis­tel kann er oft spal­ten. Bei tie­fe­ren Fis­teln kom­men schließ­mus­kel­scho­nen­de oder mehr­stu­fi­ge Metho­den infra­ge. Auch eine nicht behan­del­te Anal­fis­tel kann die Schließ­mus­kel­funk­ti­on durch die chro­ni­sche Ent­zün­dung beein­träch­ti­gen. Vor der Ope­ra­ti­on bespricht OA Dr. Frank Mar­schall Hei­lungs­chan­ce, Wie­der­ho­lungs­ri­si­ko und einen mög­li­chen Ein­fluss auf die Kontinenz.

Wel­cher Arzt behan­delt eine Anal­fis­tel in Wien?

Ein Chir­urg mit prok­to­lo­gi­scher Erfah­rung unter­sucht und behan­delt Anal­fis­teln. In sei­ner Ordi­na­ti­on in Wien beur­teilt OA Dr. Frank Mar­schall die äuße­re Öff­nung, den mög­li­chen Fis­tel­ver­lauf und eine aku­te Ent­zün­dung. Danach ent­schei­det er, ob wei­te­re Bild­ge­bung erfor­der­lich ist und wel­ches Ope­ra­ti­ons­ver­fah­ren den Schließ­mus­kel mög­lichst gut schont.

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