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Analfissur in Wien: Symptome und Behandlung

Eine Anal­fis­sur ist ein klei­ner Riss in der emp­find­li­chen Haut des Anal­ka­nals. Typisch sind ste­chen­de Schmer­zen beim Stuhl­gang, ein län­ger anhal­ten­des Bren­nen und hell­ro­te Blut­spu­ren am Toi­let­ten­pa­pier oder auf dem Stuhl. Vie­le fri­sche Anal­ris­se hei­len mit einer pas­sen­den Stuhl­re­gu­lie­rung und einer geziel­ten Behand­lung. Blei­ben die Beschwer­den bestehen oder keh­ren sie immer wie­der, soll­te ein prok­to­lo­gisch erfah­re­ner Arzt die Ursa­che untersuchen.

In mei­ner Ordi­na­ti­on in Wien klä­re ich, ob tat­säch­lich eine Anal­fis­sur vor­liegt, war­um der Riss nicht zur Ruhe kommt und wel­che Behand­lung zur Situa­ti­on passt. Ziel ist, Schmer­zen und Schließ­mus­kel­krampf zu ver­rin­gern, die Hei­lung zu ermög­li­chen und einen Ein­griff nur dann zu emp­feh­len, wenn er medi­zi­nisch sinn­voll ist.

OA Dr. Frank Marschall in seiner Ordination

„Bei einer Anal­fis­sur reicht es nicht, nur den schmerz­haf­ten Riss zu sehen. Ent­schei­dend ist, war­um er nicht heilt und wel­che Behand­lung den Schließ­mus­kel ent­las­tet, ohne unnö­tig einzugreifen.“

OA Dr. Frank Marschall

Was ist eine Analfissur?

Eine Anal­fis­sur, auch Anal­riss genannt, ist ein läng­li­cher Ein­riss in der Haut des Anal­ka­nals. Die­se Regi­on besitzt vie­le Ner­ven und reagiert des­halb sehr emp­find­lich. Beim Stuhl­gang dehnt sich der Riss häu­fig erneut. Der inne­re Schließ­mus­kel ver­krampft sich, die Schmer­zen neh­men zu und die betrof­fe­ne Stel­le erhält weni­ger Blut. So ent­steht ein Kreis­lauf aus Schmerz, Mus­kel­krampf und ver­zö­ger­ter Heilung.

Wel­che Sym­pto­me sind typisch?

Am häu­figs­ten berich­ten Pati­en­ten über einen schnei­den­den oder ste­chen­den Schmerz wäh­rend des Stuhl­gangs. Danach kann die Regi­on minu­ten- oder stun­den­lang bren­nen. Hell­ro­tes Blut am Toi­let­ten­pa­pier oder außen auf dem Stuhl ist mög­lich. Bei län­ger bestehen­den Beschwer­den kön­nen Juck­reiz, Näs­sen und ein klei­nes Haut­läpp­chen am äuße­ren Ende des Ris­ses hinzukommen.

  • ste­chen­der oder schnei­den­der Schmerz beim Stuhlgang
  • Bren­nen oder anhal­ten­der Schmerz nach dem Stuhlgang
  • hell­ro­te Blut­spu­ren am Papier oder auf dem Stuhl
  • Ver­mei­dung des Stuhl­gangs aus Angst vor Schmerzen
  • bei län­ge­rem Ver­lauf: Haut­läpp­chen, Näs­sen oder Juckreiz

War­um zur Behand­lung zu OA Dr. Frank Marschall?

  • 20 Jah­re chir­ur­gi­sche Erfahrung
  • Per­sön­li­che prok­to­lo­gi­sche Unter­su­chung statt einer Behand­lung nach Vermutung
  • Natür­lich aus­ge­rich­te­te Stuhl­re­gu­lie­rung mit indi­vi­du­ell abge­stimm­ter Nah­rungs­er­gän­zung statt einer rou­ti­ne­mä­ßi­gen ein­stün­di­gen Anwen­dung eines Analspreizers
  • Sorg­fäl­ti­ge Pla­nung mit beson­de­rem Blick auf den Erhalt der Schließmuskelfunktion
  • Ver­ständ­li­che Bespre­chung von Behand­lung, Wund­pfle­ge und Rück­kehr in den Alltag

Als Fach­arzt für Chir­ur­gie und Ästhe­ti­sche Medi­zin hat sich OA Dr. Frank Mar­schall beson­ders auf den Ein­satz von mini­mal-inva­si­ven & schmerz­frei­en Metho­den und Laser­be­hand­lun­gen spezialisiert.

Wie sieht eine Anal­fis­sur aus?

Eine fri­sche Anal­fis­sur kann wie ein schma­ler, ober­fläch­li­cher Riss aus­se­hen. Bei einem län­ger bestehen­den Anal­riss kön­nen sich nar­bi­ge Rän­der bil­den. Außen ist manch­mal eine Vor­pos­ten­fal­te sicht­bar – damit ist ein klei­nes Haut­läpp­chen am Ende der Fis­sur gemeint. Innen kann eine ver­grö­ßer­te Anal­pa­pil­le ent­ste­hen, also eine klei­ne Gewebs­ver­meh­rung im Analkanal.

Nicht jede Fis­sur lässt sich von außen sicher erken­nen. Fotos aus dem Inter­net erset­zen kei­ne Unter­su­chung, denn Hämor­rhoi­den, Haut­rei­zun­gen oder ande­re Ver­än­de­run­gen kön­nen ähn­lich aussehen.

Wel­che Ursa­chen kann ein Anal­riss haben?

Har­ter Stuhl und star­kes Pres­sen sind häu­fi­ge Aus­lö­ser. Auch wie­der­hol­ter Durch­fall, eine Geburt oder eine mecha­ni­sche Rei­zung kön­nen die emp­find­li­che Haut ver­let­zen. Sel­te­ner ste­hen ent­zünd­li­che Darm­er­kran­kun­gen oder ande­re Erkran­kun­gen dahin­ter. Ent­schei­dend ist nicht nur der ers­te Aus­lö­ser: Ein dau­er­haft erhöh­ter Span­nungs­zu­stand des Schließ­mus­kels kann die Hei­lung zusätz­lich erschweren.

Aku­te oder chro­ni­sche Anal­fis­sur: Was ist der Unterschied?

Eine aku­te Anal­fis­sur besteht erst seit kur­zer Zeit und zeigt meist noch kei­ne aus­ge­präg­ten Nar­ben­ver­än­de­run­gen. Hält der Anal­riss län­ger als etwa sechs bis acht Wochen an oder zei­gen sich nar­bi­ge Rän­der, eine Vor­pos­ten­fal­te oder eine ver­grö­ßer­te Anal­pa­pil­le, spricht dies für eine chro­ni­sche Fis­sur. Der Zeit­raum dient als Ori­en­tie­rung; der Befund ent­schei­det über die Ein­ord­nung und die Behandlung.

Fak­ten zur Behandlung

Behand­lungs­formkon­ser­va­tiv oder laser­un­ter­stütz­te Operation
Unter­su­chungprok­to­lo­gisch
Betäu­bungbei Laser­ope­ra­ti­on: ober­fläch­li­che Vor­be­täu­bung und Lokalanästhesie
Durch­füh­rungsta­tio­när oder ambu­lant, abhän­gig vom Eingriff
Nach­sor­geAus­du­schen, Stuhl­re­gu­lie­rung und schmerz­lin­dern­de Sal­be; Kon­trol­le nach 7 bis 10 Tagen

Dau­er, Arbeits­fä­hig­keit und Hei­lungs­zeit unter­schei­den sich je nach Befund und Ver­fah­ren. OA Dr. Frank Mar­schall nennt kon­kre­te Ori­en­tie­rungs­wer­te des­halb erst nach der Untersuchung.

Anal­fis­sur, Hämor­rhoi­den oder Analfistel?

Eine Anal­fis­sur ist ein Riss in der Haut des Anal­ka­nals. Hämor­rhoi­den sind Gefäß­pols­ter, die sich ver­grö­ßern und Beschwer­den wie Blu­tung, Juck­reiz oder Vor­fall ver­ur­sa­chen kön­nen. Eine Anal­fis­tel ist dage­gen ein krank­haf­ter Ver­bin­dungs­gang zwi­schen Anal­ka­nal und Haut. Da sich Beschwer­den über­schnei­den kön­nen, ist eine Unter­su­chung zuver­läs­si­ger als eine Selbstdiagnose.

Wann soll­te ich zum Arzt?

Las­sen Sie Schmer­zen oder Blu­tun­gen unter­su­chen, wenn sie sich nicht inner­halb weni­ger Tage deut­lich bes­sern, wie­der­keh­ren oder zuneh­men. Ord­nen Sie unkla­re Blut­spu­ren nicht auto­ma­tisch einer Fis­sur zu. Star­ke oder anhal­ten­de Blu­tun­gen, schwar­zer oder dun­kel­ro­ter Stuhl, Fie­ber, Schüt­tel­frost oder aus­ge­präg­te Schmer­zen erfor­dern eine rasche medi­zi­ni­sche Abklärung.

Anal­fis­sur behan­deln: Was kann ich selbst tun?

Ziel der ers­ten Maß­nah­men ist ein wei­cher, gut geform­ter Stuhl­gang ohne star­kes Pres­sen. Aus­rei­chend Flüs­sig­keit, bal­last­stoff­rei­che Kost und ein zeit­na­her Toi­let­ten­gang kön­nen hel­fen. In OA Dr. Frank Mar­schalls Behand­lung steht kei­ne rou­ti­ne­mä­ßi­ge ein­stün­di­ge Anwen­dung eines Anal­sprei­zers im Mit­tel­punkt. Er unter­stützt die Stuhl­re­gu­lie­rung statt­des­sen mit einer indi­vi­du­ell abge­stimm­ten Nah­rungs­er­gän­zung und ver­folgt damit einen mög­lichst natür­li­chen Ansatz. Ein war­mes Sitz­bad kann den Schmerz vor­über­ge­hend lindern.

  • Stuhl weich hal­ten und star­kes Pres­sen vermeiden
  • Trin­ken Sie täg­lich unge­fähr zwei Liter, sofern Ihr Arzt Ihnen kei­ne ande­re Trink­men­ge emp­foh­len hat, zum Bei­spiel bei einer Herz­er­kran­kung. Stei­gern Sie Bal­last­stof­fe wie Floh­sa­men­scha­len, Lein­sa­men oder Chi­a­sa­men langsam.
  • den Stuhl­drang nicht aus Angst vor Schmer­zen aufschieben
  • Regi­on mit Was­ser scho­nend rei­ni­gen und tro­cken tupfen
  • Einen Anal­sprei­zer nicht rou­ti­ne­mä­ßig eine Stun­de täg­lich anwen­den; OA Dr. Frank Mar­schall ent­schei­det nach dem Befund, ob er ihn im Ein­zel­fall über­haupt einsetzt
  • OA Dr. Frank Mar­schall unter­stützt die Stuhl­re­gu­lie­rung mit einer indi­vi­du­ell abge­stimm­ten Nah­rungs­er­gän­zung und ver­folgt damit einen mög­lichst natür­li­chen Ansatz.

Haus­mit­tel kön­nen Beschwer­den lin­dern, besei­ti­gen aber nicht jede Ursa­che. Wenn der Riss immer wie­der auf­geht oder nicht heilt, soll­te der behan­deln­de Arzt die The­ra­pie anpassen.

Wel­che Sal­be hilft bei einer Analfissur?

Die bes­te Sal­be ist nicht für jeden Pati­en­ten die­sel­be. Je nach Befund kom­men schmerz­lin­dern­de Mit­tel oder Wirk­stof­fe infra­ge, die den inne­ren Schließ­mus­kel vor­über­ge­hend ent­span­nen. Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se Nitrat-Sal­ben oder Wirk­stof­fe aus der Grup­pe der Kal­zi­um­ka­nal­blo­cker wie Dil­tia­zem oder Nife­di­pin. Sie kön­nen Neben­wir­kun­gen ver­ur­sa­chen. Des­halb soll­te ein Arzt sie gezielt ver­ord­nen oder empfehlen.

Ört­lich betäu­ben­de Prä­pa­ra­te kön­nen Schmer­zen kurz­fris­tig ver­rin­gern, behan­deln den Riss aber nicht allein. Zink­sal­be oder frei ver­käuf­li­che Pro­duk­te sind nicht auto­ma­tisch die rich­ti­ge Wahl. Eine kon­kre­te Pro­dukt- und Dosie­rungs­emp­feh­lung gehört in das ärzt­li­che Gespräch, nicht in einen pau­scha­len Webseitentext.

Wann kommt Neu­ro­to­xin infrage?

Neu­ro­to­xin ent­spannt den inne­ren Schließ­mus­kel für eine begrenz­te Zeit. Dadurch kann der Mus­kel­krampf nach­las­sen, sodass die Fis­sur bes­se­re Bedin­gun­gen zum Hei­len erhält. OA Dr. Frank Mar­schall setzt die Injek­ti­on gezielt und mit genau­er Kennt­nis der Ana­to­mie. Nach Anga­be von OA Dr. Frank Mar­schall hat Neu­ro­to­xin bei fach­kun­di­ger Anwen­dung kei­ne Aus­wir­kung auf die Kon­trol­le von Win­den oder dün­nem Stuhl. Eig­nung, Ablauf und Alter­na­ti­ven bespricht er individuell.

Wann ist eine Ope­ra­ti­on sinnvoll?

OA Dr. Frank Mar­schall erwägt eine Ope­ra­ti­on, wenn eine chro­ni­sche Anal­fis­sur trotz kon­se­quen­ter kon­ser­va­ti­ver Behand­lung nicht heilt, die Beschwer­den stark sind oder aus­ge­präg­te Nar­ben­ver­än­de­run­gen bestehen. Die Ent­schei­dung rich­tet sich nach dem Befund, der Schließ­mus­kel­funk­ti­on, frü­he­ren Behand­lun­gen und der per­sön­li­chen Belas­tung. Eine Ope­ra­ti­on ist nicht auto­ma­tisch der ers­te Schritt für jede Fissur.

Behand­lungs­mög­lich­kei­ten im Vergleich

Ope­ra­ti­ve Behand­lungs­mög­lich­kei­ten bei einer Anal­fis­sur im Vergleich
Behand­lungs­mög­lich­keitWann geeig­net?Grund­prin­zipWich­tig
Fis­su­rek­to­miechro­ni­sche Fis­sur mit nar­big ver­än­der­tem GewebeDer Chir­urg ent­fernt das ver­än­der­te Gewe­be; die Wun­de heilt offen vom Grund her.Hei­lungs­dau­er und Wund­pfle­ge hän­gen von Grö­ße und Befund ab.
Laser­un­ter­stütz­te Fissurbehandlungalle Fis­su­ren, bei denen eine mini­mal-inva­si­ve Ope­ra­ti­on, also ein mög­lichst klei­ner ope­ra­ti­ver Ein­griff, erfor­der­lich istOA Dr. Frank Mar­schall ent­fernt Nar­ben­ge­we­be und Bio­film, trägt ober­fläch­lich ver­än­der­tes Gewe­be an Fis­sur­rän­dern und Fis­sur­grund ab und ent­fernt bei Bedarf eine Vor­pos­ten­fal­te oder eine ver­grö­ßer­te Analpapille.Der Alma Pixel CO₂-Laser arbei­tet frak­tio­niert (punk­tu­ell in einem Ras­ter) oder abla­tiv (gewe­be­ab­tra­gend). Der 1470-nm-Dioden­la­ser von bio­li­tec arbei­tet mit einer Bare-Fiber-Son­de, einer dün­nen Laser­fa­ser mit frei­lie­gen­der Spitze.
V‑Y-Ver­schie­bel­ap­penaus­ge­wähl­te chro­ni­sche oder erneut auf­ge­tre­te­ne FissurenDer Chir­urg ver­schiebt gesun­des Gewe­be und deckt damit den Defekt ab.Nicht für jede Fis­sur erfor­der­lich; Aus­wahl hängt vom Befund ab.

Details zur laser­un­ter­stütz­ten Behand­lung der Analfissur

Bei der laser­un­ter­stütz­ten Behand­lung ent­fernt OA Dr. Frank Mar­schall krank­haft ver­än­der­tes Gewe­be gezielt. Er trägt Nar­ben­ge­we­be und Bio­film, also einen fest anhaf­ten­den Belag, am Fis­sur­grund ab. Außer­dem frischt er die Fis­sur­rän­der und den Fis­sur­grund an. Das bedeu­tet: Er trägt dort ober­fläch­lich ver­än­der­tes Gewe­be gezielt ab. Bei Bedarf ent­fernt er auch eine Vor­pos­ten­fal­te oder eine ver­grö­ßer­te Analpapille.

Ein­ge­setz­te Lasersysteme

OA Dr. Frank Mar­schall nutzt den Alma Pixel CO₂-Laser frak­tio­niert, also punk­tu­ell in einem Ras­ter, oder abla­tiv, also gewe­be­ab­tra­gend. Zusätz­lich setzt er einen 1470-nm-Dioden­la­ser von bio­li­tec mit Bare-Fiber-Son­de ein. Das ist eine dün­ne Laser­fa­ser mit frei­lie­gen­der Spit­ze, mit der er Gewe­be gezielt abträgt.

Eig­nung der laser­un­ter­stütz­ten Behandlung

Nach Anga­be von OA Dr. Frank Mar­schall eig­net sich das Ver­fah­ren für alle Fis­su­ren, bei denen eine mini­mal-inva­si­ve Ope­ra­ti­on erfor­der­lich ist. Mini­mal-inva­siv bedeu­tet hier: ein mög­lichst klei­ner ope­ra­ti­ver Eingriff.

Ablauf des laser­un­ter­stütz­ten Eingriffs

  1. Zunächst trägt OA Dr. Frank Mar­schall ein Betäu­bungs­mit­tel ober­fläch­lich auf. Nach etwa 15 bis 20 Minu­ten setzt er die Lokal­an­äs­the­sie mit einer dün­nen Nadel. Anschlie­ßend ver­wen­det er ein Spe­zi­al­a­no­skop bezie­hungs­wei­se Sur­gery-Proc­to­scope. Die­ses Instru­ment macht den Anal­ka­nal für den Ein­griff gut sichtbar.
  2. Er ent­fernt bei Bedarf eine Vor­pos­ten­fal­te oder eine ver­grö­ßer­te Anal­pa­pil­le. Anschlie­ßend frischt er Fis­sur­rän­der und Fis­sur­grund an, indem er dort ober­fläch­lich ver­än­der­tes Gewe­be abträgt. Auch Nar­ben­ge­we­be sowie Bio­film ent­fernt er gezielt.
  3. Zum Abschluss legt er einen locke­ren Sal­ben­ver­band und eine saug­fä­hi­ge Kom­pres­se an. Pati­en­ten kön­nen direkt nach dem Ein­griff wie­der sitzen.
  4. Für die Nach­be­hand­lung erläu­tert er regel­mä­ßi­ges Aus­du­schen, Stuhl­re­gu­lie­rung und eine ört­lich schmerz­lin­dern­de Salbe.

Nach­sor­ge nach der laser­un­ter­stütz­ten Behandlung

Die Pra­xis kon­trol­liert die Wun­de nach etwa sie­ben bis zehn Tagen. Bis dahin duschen Pati­en­ten den Bereich regel­mä­ßig aus, hal­ten den Stuhl weich und ver­wen­den die ört­lich schmerz­lin­dern­de Sal­be wie besprochen.

Wie lau­fen Unter­su­chung und Behand­lungs­pla­nung ab?

Am Anfang ste­hen das Gespräch und eine vor­sich­ti­ge prok­to­lo­gi­sche Unter­su­chung. Dabei erfasst OA Dr. Frank Mar­schall die Dau­er der Beschwer­den, Blu­tun­gen, Stuhl­ge­wohn­hei­ten, frü­he­re Behand­lun­gen und mög­li­che Begleit­erkran­kun­gen. Je nach Schmerz und Befund passt er die Unter­su­chung an oder ergänzt sie zu einem spä­te­ren Zeitpunkt.

Emp­fiehlt OA Dr. Frank Mar­schall einen Ein­griff, legt er Ver­fah­ren, Betäu­bung, sta­tio­nä­re oder ambu­lan­te Durch­füh­rung und Nach­sor­ge indi­vi­du­ell fest. Bei einer laser­un­ter­stütz­ten Ope­ra­ti­on nutzt er den zuvor beschrie­be­nen Ablauf. Ein plas­ti­scher Ver­schluss mit V‑Y-Lap­pen erfor­dert eine ande­re Planung.

Hei­lungs­dau­er und ers­ter Stuhl­gang nach der Operation

Nach einer Ope­ra­ti­on ist ein wei­cher Stuhl beson­ders wich­tig. Zögern Sie den ers­ten Stuhl­gang trotz mög­li­cher Beschwer­den nicht lan­ge hin­aus. Duschen Sie die Regi­on anschlie­ßend wie bespro­chen aus und ver­wen­den Sie die emp­foh­le­ne schmerz­lin­dern­de Sal­be. OA Dr. Frank Mar­schall stimmt Stuhl­re­gu­lie­rung und loka­le Pfle­ge auf den Ein­griff ab und kon­trol­liert die Wun­de in der Regel nach sie­ben bis zehn Tagen.

  • Medi­ka­men­te und Stuhl­re­gu­lie­rung wie bespro­chen anwenden
  • Wun­de mit Was­ser rei­ni­gen und vor­sich­tig tro­cken tupfen
  • Kon­troll­ter­mi­ne wahrnehmen
  • kör­per­li­che Belas­tung und Arbeits­be­ginn an Tätig­keit und Ein­griff anpassen
  • bei stär­ke­rer Blu­tung, Fie­ber, zuneh­men­dem Schmerz oder neu­er Schwel­lung Kon­takt aufnehmen

Wenn der Anal­riss nach einer Behand­lung erneut auf­geht oder die Wun­de nicht wie erwar­tet heilt, soll­te OA Dr. Frank Mar­schall den Befund kon­trol­lie­ren. Eine pau­scha­le Hei­lungs­dau­er ist ohne Kennt­nis des Ver­fah­rens nicht seriös.

Wel­cher Arzt behan­delt eine Anal­fis­sur in Wien?

Ein prok­to­lo­gisch erfah­re­ner Arzt unter­sucht Anal­fis­su­ren. Prok­to­lo­gie befasst sich mit Erkran­kun­gen des End­darms und des Afters. Als Fach­arzt für Chir­ur­gie beur­teilt OA Dr. Frank Mar­schall in Wien, ob ein aku­ter oder chro­ni­scher Anal­riss vor­liegt, wel­che Fak­to­ren die Hei­lung behin­dern und ob eine kon­ser­va­ti­ve Behand­lung aus­reicht oder ein Ein­griff sinn­voll ist.

Häu­fi­ge Fra­gen zur Analfissur

Eine fri­sche Anal­fis­sur kann hei­len, wenn Betrof­fe­ne den Stuhl weich hal­ten, star­kes Pres­sen ver­mei­den und den Schließ­mus­kel­krampf gezielt behan­deln las­sen. Bleibt der Riss über meh­re­re Wochen bestehen, geht er immer wie­der auf oder bil­den sich nar­bi­ge Ver­än­de­run­gen, sinkt die Chan­ce auf eine unkom­pli­zier­te Hei­lung. Dann soll­te ein prok­to­lo­gisch erfah­re­ner Arzt die Behand­lung überprüfen.

Es gibt kei­ne Sal­be, die für jeden Pati­en­ten glei­cher­ma­ßen die bes­te ist. Je nach Befund kann der Arzt schmerz­lin­dern­de Prä­pa­ra­te oder ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Wirk­stof­fe zur Ent­span­nung des inne­ren Schließ­mus­kels ein­set­zen. Er legt Aus­wahl, Dosie­rung und Behand­lungs­dau­er fest und berück­sich­tigt dabei Neben­wir­kun­gen und Gegenanzeigen.

Die Hei­lungs­dau­er hängt davon ab, ob die Fis­sur frisch oder chro­nisch ist, wie stark der Schließ­mus­kel ver­krampft und wel­che Behand­lung OA Dr. Frank Mar­schall emp­fiehlt. Nach einer Ope­ra­ti­on spie­len außer­dem Wund­grö­ße und Ver­fah­ren eine Rol­le. Kon­kre­te Zeit­an­ga­ben sind des­halb erst nach der Unter­su­chung sinn­voll. Bei zuneh­men­den Beschwer­den oder aus­blei­ben­der Hei­lung soll­te OA Dr. Frank Mar­schall den Ver­lauf kontrollieren.

Eine Ope­ra­ti­on kommt vor allem infra­ge, wenn eine chro­ni­sche Anal­fis­sur trotz kon­se­quen­ter kon­ser­va­ti­ver Behand­lung nicht heilt, star­ke Beschwer­den ver­ur­sacht oder aus­ge­präg­te Nar­ben­ver­än­de­run­gen bestehen. Wel­che Metho­de geeig­net ist, hängt vom Befund und von der Schließ­mus­kel­funk­ti­on ab. Die Ope­ra­ti­on ist nicht auto­ma­tisch die ers­te Behand­lung jeder Analfissur.

Ein Arzt mit prok­to­lo­gi­scher Erfah­rung unter­sucht und behan­delt eine Anal­fis­sur. Als Fach­arzt für Chir­ur­gie klärt OA Dr. Frank Mar­schall in Wien Beschwer­den wie Schmer­zen, Bren­nen und Blut beim Stuhl­gang ab. Danach bespricht er mit dem Pati­en­ten, ob Stuhl­re­gu­lie­rung und Medi­ka­men­te aus­rei­chen oder ob ein Ein­griff sinn­voll ist.

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