Hämorrhoiden sind gut durchblutete Gefäßpolster am Ausgang des Enddarms und gehören zum menschlichen Körper. Beschwerden entstehen, wenn sie sich vergrößern oder nach außen treten. Typisch sind hellrotes Blut beim Stuhlgang, Juckreiz, Brennen, Nässen oder ein Druckgefühl am After. In diesem Fall sprechen Ärzte von einem Hämorrhoidalleiden.
Nicht hinter jeder Beschwerde am After stecken Hämorrhoiden. Typische Hämorrhoidenbeschwerden sind Brennen, Juckreiz und hellrote Blutungen; ausgeprägte Schmerzen sprechen eher für eine Analfissur, eine Analvenenthrombose oder eine andere Ursache. In meiner Ordination in Wien untersuche ich die Ursache, die Ausprägung des Befunds und die passende Behandlung. Nicht jedes Hämorrhoidalleiden braucht eine Operation.
Warum zur Behandlung zu OA Dr. Frank Marschall?
- 20 Jahre operative Erfahrung
- Persönliche proktologische Untersuchung statt Behandlung allein nach einer vermuteten Selbstdiagnose
- Auswahl des Verfahrens nach Beschwerden, Schweregrad und individueller Situation
- Erfahrung mit THD/HAL-RAR samt Ultraschallortung, Laserbehandlung, Verödung und der Hämorrhoidektomie nach Milligan-Morgan
- Klare Besprechung von Ablauf, Nachsorge und Rückkehr in Alltag und Beruf
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Fakten zur Behandlung
| Behandlungsform | konservativ, Verödung, THD mit Ultraschall, Laser oder Hämorrhoidektomie |
|---|---|
| Untersuchung | persönlich und proktologisch |
| Betäubung | je nach Verfahren |
| Durchführung | Laser und Verödung ambulant; THD und Milligan-Morgan meist mit 1 bis 2 Tagen Aufenthalt |
| Arbeitsfähig | nach operativer Behandlung meist 10 bis 14 Tage |
Was sind Hämorrhoiden?
Hämorrhoiden sind ringförmig angeordnete Gefäßpolster im unteren Enddarm. Zusammen mit dem Schließmuskel sorgen sie für den Feinverschluss des Afters. Erst wenn sich diese Polster vergrößern und Beschwerden verursachen, liegt ein Hämorrhoidalleiden vor. Umgangssprachlich nennen viele Menschen diesen Befund einfach Hämorrhoiden.
Vergrößerte Hämorrhoiden können innerhalb des Analkanals liegen oder beim Stuhlgang nach außen treten. Größe und sichtbarer Befund allein bestimmen die Behandlung nicht. Ebenso wichtig sind Blutungen, Brennen, Juckreiz, Nässen, ein möglicher Vorfall und der persönliche Leidensdruck. Starke Schmerzen passen nicht zum typischen Hämorrhoidalleiden und erfordern die Suche nach einer anderen oder zusätzlichen Ursache.
Welche Symptome können Hämorrhoiden verursachen?
Typisch sind schmerzlose, hellrote Blutspuren auf dem Toilettenpapier oder auf dem Stuhl. Außerdem können Juckreiz, Brennen, Nässen und ein Druck- oder Fremdkörpergefühl auftreten. Bei fortgeschrittenen Hämorrhoiden kann Gewebe beim Stuhlgang aus dem After hervortreten.
- hellrotes Blut während oder kurz nach dem Stuhlgang
- Juckreiz, Brennen oder nässende Haut am After
- Druckgefühl oder das Gefühl einer unvollständigen Entleerung
- weiches Gewebe, das beim Stuhlgang vortritt
- Schleimspuren oder gereizte Haut im Analbereich
Starke Schmerzen passen nicht immer zu einem einfachen Hämorrhoidalleiden. Beispielsweise können eine Analfissur, also ein kleiner Einriss, oder eine Analvenenthrombose solche Schmerzen verursachen. Eine Untersuchung hilft, diese Ursachen voneinander zu unterscheiden.
Blut am Toilettenpapier: Wann sollte ich zum Arzt?
Einen Arzt sollte Blut im Stuhl oder am Toilettenpapier abklären, auch wenn Hämorrhoiden bereits bekannt sind. Helles Blut kann zwar aus vergrößerten Hämorrhoiden stammen, es gibt jedoch weitere mögliche Ursachen. Stärkere oder wiederholte Blutungen, schwarzer Stuhl, Schwindel, Fieber oder deutlich zunehmende Schmerzen erfordern eine zeitnahe medizinische Beurteilung.
Welche Untersuchung erforderlich ist, richtet sich nach Beschwerden, Alter, Vorerkrankungen und Befund. Manchmal genügt eine proktologische Untersuchung. In anderen Situationen kann eine weiterführende Darmdiagnostik sinnvoll sein.
Welche Schweregrade gibt es?
| Grad I | Die vergrößerten Gefäßpolster liegen im Analkanal und sind von außen nicht sichtbar. |
|---|---|
| Grad II | Die Hämorrhoiden treten beim Pressen heraus und ziehen sich anschließend von selbst zurück. |
| Grad III | Das Gewebe tritt heraus und lässt sich mit dem Finger wieder zurückschieben. |
| Grad IV | Das vorgetretene Gewebe lässt sich nicht mehr zurückschieben. |
Der Schweregrad bietet eine wichtige Orientierung, bildet aber nicht die einzige Grundlage für die Behandlung. OA Dr. Frank Marschall berücksichtigt Beschwerden, Begleiterkrankungen, frühere Eingriffe und den Untersuchungsbefund gemeinsam.
Hämorrhoiden, Analfissur oder Analvenenthrombose?
Beschwerden am After können sich ähneln. Hämorrhoiden verursachen häufig hellrote Blutungen, Juckreiz oder Nässen. Eine Analfissur ist ein schmerzhafter Einriss der empfindlichen Haut im Analkanal; typisch sind stechende Schmerzen beim und nach dem Stuhlgang. Eine Analvenenthrombose zeigt sich meist als plötzlich entstandener, druckschmerzhafter bläulicher Knoten am Afterrand.
Diese Beschreibung ersetzt keine Diagnose. Weitere Informationen zu Beschwerden am Enddarm und After finden Sie auf der Seite Proktologie in Wien.
Wie untersucht der Arzt Hämorrhoiden?
Am Anfang stehen ein vertrauliches Gespräch und die Frage, wann Blutungen, Brennen, Juckreiz oder ein Vorfall auftreten. Nach starken Schmerzen fragt OA Dr. Frank Marschall gesondert, weil sie eher für eine Fissur, Thrombose oder andere Ursache sprechen. Danach betrachtet und untersucht er die Analregion vorsichtig. Mit einer Proktoskopie, also einer kurzen Spiegelung des Analkanals, beurteilt er innere Hämorrhoiden und ihren Schweregrad.
Die Untersuchung dient auch dazu, andere Ursachen der Beschwerden zu erkennen. Bei Blutungen kann OA Dr. Frank Marschall je nach persönlicher Situation eine zusätzliche Darmuntersuchung empfehlen. Das weitere Vorgehen bespricht er nach dem Befund.
Was kann ich bei leichten Beschwerden selbst tun?
Bei leicht vergrößerten Hämorrhoiden können ein weicher, geformter Stuhl und ein entspannter Toilettengang die Beschwerden lindern. Hilfreich sind ausreichend Ballaststoffe, regelmäßige Bewegung und genügend Flüssigkeit, sofern medizinisch nichts dagegenspricht. Vermeiden Sie starkes Pressen und lange Sitzungen auf der Toilette.
- bei Stuhldrang zeitnah zur Toilette gehen
- nicht lange auf der Toilette sitzen und nicht stark pressen
- Ballaststoffe schrittweise erhöhen und auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- die Analregion mit Wasser oder reizarmen Produkten reinigen und vorsichtig trocknen
- bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen
Salben oder Zäpfchen können einzelne Beschwerden vorübergehend lindern. Sie verkleinern vergrößerte Hämorrhoiden jedoch nicht zuverlässig und ersetzen bei Blutungen oder anhaltenden Beschwerden keine Untersuchung.
Hämorrhoiden behandeln: Welche Möglichkeiten gibt es?
Die Behandlung richtet sich nach Beschwerden, Schweregrad und Befund. Leichte Formen lassen sich häufig zunächst konservativ behandeln. Bei stärker ausgeprägten Hämorrhoiden kommen ambulante Verfahren oder eine Operation infrage. Nicht jede Methode passt zu jedem Stadium.
| Verfahren | Typische Einordnung | Was geschieht? | Wichtiger Hinweis |
|---|---|---|---|
| Basistherapie* | meist bei leichten Beschwerden | Stuhlregulation, Toilettengewohnheiten und lokale Linderung | Beschwerden können nachlassen; vergrößertes Gewebe verschwindet dadurch nicht immer. |
| Verödung* | häufig Grad I bis II | Der Arzt spritzt einen Wirkstoff ein, damit das Gewebe schrumpft. | Oft sind mehrere Sitzungen nötig; ein Wiederauftreten ist möglich. |
| THD/HAL-RAR* | ausgewählte Befunde, häufig Grad II bis III | Der Chirurg findet die zuführenden Arterien mit Ultraschall und umsticht sie; vorgetretenes Gewebe kann er anheben. | Der Chirurg schneidet kein Gewebe aus. Beschwerden und ein Wiederauftreten sind trotzdem möglich. |
| Hämorrhoidektomie nach Milligan-Morgan* | stärker ausgeprägte oder für andere Verfahren ungeeignete Befunde | Der Chirurg entfernt vergrößertes Hämorrhoidengewebe operativ. | Die Wundheilung dauert meist länger; OA Dr. Frank Marschall bespricht Schmerzen, Blutungen und weitere Risiken vorher. |
| Laserbehandlung* | ausgewählte Befunde nach persönlicher Untersuchung | OA Dr. Frank Marschall behandelt das Hämorrhoidengewebe mit einer zum Befund passenden Lasertechnik. | Eignung, Ablauf und Nachsorge richten sich nach dem persönlichen Untersuchungsbefund. |
* Diese Behandlungen bietet OA Dr. Frank Marschall abhängig vom persönlichen Untersuchungsbefund an. Gemeinsam mit dem Patienten wählt er das Verfahren aus, das medizinisch am besten zum Befund passt.
Wie funktioniert die THD-Methode?
THD steht für transanale Hämorrhoiden-Dearterialisation. OA Dr. Frank Marschall nimmt dabei eine Ultraschallortung vor: Mit der Sonde findet er die Arterien, die das Hämorrhoidalpolster mit Blut versorgen, und verschließt sie durch Nähte. So sinkt die Blutzufuhr und das vergrößerte Gewebe kann sich zurückbilden.
Wenn Gewebe nach außen tritt, kann der Chirurg die Gefäßunterbindung mit einer Mucopexie oder RAR kombinieren. Dabei hebt er die vorgetretene Schleimhaut mit Nähten wieder nach innen an. Er schneidet das Hämorrhoidengewebe nicht aus. Deshalb entstehen keine klassischen Ausschneidungswunden; vollständig schmerzfrei ist der Eingriff dennoch nicht. Schmerzen, Blutungen oder ein erneutes Auftreten sind möglich.
Welche Rolle spielt die Laserbehandlung?
OA Dr. Frank Marschall setzt bei ausgewählten Hämorrhoidenbefunden auch eine Laserbehandlung ein. Die genaue Technik richtet sich nach Stadium, Gewebevorfall und bisherigen Behandlungen. Der Laser ist deshalb keine pauschale Lösung für jedes Hämorrhoidalleiden. Im persönlichen Gespräch erklärt OA Dr. Frank Marschall, warum er den Laser, THD mit Ultraschall, die Hämorrhoidektomie nach Milligan-Morgan, eine Verödung oder ein anderes geeignetes Vorgehen empfiehlt.
Wie läuft eine operative Behandlung ab?
Vor dem Eingriff bespricht OA Dr. Frank Marschall Befund, Beschwerden, Medikamente und Vorerkrankungen. Wichtig sind insbesondere blutverdünnende Medikamente und frühere Operationen im Analbereich. Anschließend legt er Verfahren, Betäubung oder Narkose, Aufenthalt und Nachsorge fest.
Laserbehandlungen und Verödungen führt OA Dr. Frank Marschall ambulant durch. Für THD und die klassische Hämorrhoidektomie nach Milligan-Morgan ist üblicherweise ein Aufenthalt von ein bis zwei Tagen vorgesehen. Nach dem Eingriff erhalten Patienten konkrete Hinweise zu Schmerzmitteln, Stuhlregulation, Wundpflege, Bewegung und Kontrollterminen. Nach operativen Verfahren sind sie in der Regel nach etwa 10 bis 14 Tagen wieder arbeitsfähig; die persönliche Tätigkeit und der Heilungsverlauf können diese Zeit beeinflussen.
Nachsorge: Was ist nach der Behandlung wichtig?
Nach einer Behandlung sollte der Stuhl weich bleiben, damit Patienten nicht stark pressen müssen. Reinigen Sie die Analregion nach der ärztlichen Anleitung. Bewegung ist meist erwünscht; OA Dr. Frank Marschall stimmt stärkere körperliche Belastung auf das Verfahren und den Heilungsverlauf ab.
- verordnete Schmerzmittel und Maßnahmen zur Stuhlregulation wie besprochen anwenden
- Wunde oder Analregion schonend reinigen und trocken halten
- Kontrolltermine wahrnehmen
- Arbeitsbeginn und Sport nach Verfahren, Beschwerden und Tätigkeit planen
- bei stärkerer Blutung, Fieber, zunehmenden Schmerzen, Problemen beim Wasserlassen oder deutlicher Verschlechterung die behandelnde Stelle kontaktieren
Können Hämorrhoiden wiederkommen?
Ein Hämorrhoidalleiden kann nach einer konservativen, ambulanten oder operativen Behandlung erneut auftreten. Das Risiko hängt unter anderem vom Ausgangsbefund, dem Verfahren, den Stuhlgewohnheiten und individuellen Faktoren ab. Eine Behandlung kann Beschwerden deutlich bessern, ist aber keine Garantie dafür, dass sich später nie wieder Hämorrhoiden vergrößern.
Welcher Arzt behandelt Hämorrhoiden in Wien?
Für wiederkehrende Beschwerden, Blutungen oder einen tastbaren Vorfall ist eine proktologische Untersuchung sinnvoll. Proktologie befasst sich mit Erkrankungen des Enddarms und des Afters. Als Facharzt für Chirurgie untersucht OA Dr. Frank Marschall Hämorrhoiden und andere Beschwerden im Analbereich in seiner Ordination in Wien.
Nach der Untersuchung bespricht OA Dr. Frank Marschall mit dem Patienten, ob eine konservative Behandlung ausreicht, ein ambulantes Verfahren infrage kommt oder eine Operation sinnvoll ist.
Häufige Fragen zu Hämorrhoiden
Leichte Beschwerden können sich bessern, wenn Betroffene Verstopfung und starkes Pressen vermeiden. Bereits vergrößerte Hämorrhoiden bilden sich dadurch aber nicht immer vollständig zurück. Bei Blutungen, einem Vorfall oder anhaltenden Beschwerden sollte OA Dr. Frank Marschall den Befund klären und eine gezielte Behandlung prüfen.
Salben können Juckreiz, Brennen oder gereizte Haut vorübergehend lindern. Sie behandeln jedoch vor allem die Beschwerden und verkleinern ausgeprägte Hämorrhoiden nicht zuverlässig. Verwenden Sie kortisonhaltige oder örtlich betäubende Mittel nur nach ärztlicher Empfehlung und nicht dauerhaft. Einen Arzt sollte Blutungen unabhängig von der Salbenbehandlung abklären.
Eine Operation kommt vor allem infrage, wenn stärkere Hämorrhoiden dauerhaft Beschwerden verursachen, Gewebe vorfällt oder konservative und ambulante Verfahren nicht ausreichen. Der Schweregrad allein entscheidet nicht. OA Dr. Frank Marschall berücksichtigt auch Blutungen, Brennen, Juckreiz, frühere Behandlungen und die persönliche Belastung. Starke Schmerzen klärt er als Hinweis auf eine mögliche Fissur oder andere Ursache gesondert ab. Nach der Untersuchung legt er das geeignete Verfahren fest.
Das hängt vom Verfahren ab. Patienten erleben eine Verödung anders als eine Operation. Auch nach THD können Schmerzen und ein Druckgefühl auftreten, obwohl keine klassische Ausschneidungswunde entsteht. Vor dem Eingriff bespricht OA Dr. Frank Marschall Betäubung, Schmerzbehandlung und den zu erwartenden Heilungsverlauf.
Ein Facharzt mit proktologischer Erfahrung untersucht Beschwerden am Enddarm und After. In seiner Ordination in Wien klärt OA Dr. Frank Marschall zunächst, ob tatsächlich ein Hämorrhoidalleiden oder eine andere Ursache vorliegt. Anschließend bespricht er konservative, ambulante und operative Möglichkeiten passend zum Befund.
Hämorrhoiden liegen ursprünglich im Analkanal und verursachen häufig Blutungen, Juckreiz oder Nässen. Eine Analvenenthrombose entsteht am äußeren Afterrand und zeigt sich meist plötzlich als bläulicher, druckschmerzhafter Knoten. Die Behandlungen unterscheiden sich. Bei einem neuen schmerzhaften Knoten sollte deshalb ein Arzt untersuchen, welche Ursache vorliegt; Bilder und Selbstdiagnosen reichen dafür nicht aus.



